EZB Bilanz erreicht zum ersten Mal in der Geschichte 6,5 Billionen Euro


Die Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB) wächst weiter, da die Zentralbank im Rahmen ihres Pandemie-Notkaufprogramms Vermögenswerte mit Rekordtempo aufkauft. 

Die Bilanz der Zentralbank hat sich zum ersten Mal in der Geschichte auf mehr als 6,5 Billionen Euro erhöht. "Die Gesamtaktiva stiegen in der vergangenen Woche um weitere 27,8 Milliarden Euro, der höchste Wert seit Juli, und die Bilanz entspricht nun 63,6% des BIP der Eurozone gegenüber 36,3% der Fed und 135,3% der BoJ", bemerkte der populäre Analyst Holger Zschaepitz am Montag. 

Die beispiellose Bilanzausweitung ist für Inflationshedges wie Gold bullish. 

Der so genannte Cantillon-Effekt besagt, dass die ersten Nutznießer der ungleichmäßigen Ausweitung der Geldmenge Banken und institutionelle Anleger sind, die das Geld in der Regel in Aktien, d.h. reale Vermögenswerte, anlegen. Somit ist die Bilanzausweitung der EZB auch für Aktien günstig. 

Teilen: Feed-News

Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.

NEUESTE NACHRICHTEN


NEUESTE NACHRICHTEN

Autor wählen

XRP wackelt: Verkaufsdruck, ETF-Abflüsse und trüber Markt bremsen Ripple

XRP wackelt: Verkaufsdruck, ETF-Abflüsse und trüber Markt bremsen Ripple

Ripple (XRP) steht an einem kritischen Punkt, während sich der Kurs zum Zeitpunkt der Erstellung am Mittwoch oberhalb von 1,90 US-Dollar stabilisiert. Der Token für grenzüberschreitende Zahlungen war zu Wochenbeginn unter starken Verkaufsdruck geraten, nachdem sich makroökonomische und geopolitische Spannungen verschärft hatten.

Krypto-Absturz bei Litecoin: Große Investoren werfen Coins auf den Markt

Krypto-Absturz bei Litecoin: Große Investoren werfen Coins auf den Markt

Der Preis von Litecoin (LTC) bleibt am Dienstag unter der Marke von 70 US-Dollar, nachdem die Digitalwährung am Vortag mit 65,58 Dollar auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gefallen war. Die negative Stimmung verschärft sich, da sogenannte Wale große LTC-Bestände abstoßen und damit den Verkaufsdruck erhöhen. Auch aus technischer Sicht mehren sich die Schwächesignale, die auf eine weitere Korrektur hindeuten.

Krypto-Schock am Donnerstag: Ethereum rutscht weiter ab

Krypto-Schock am Donnerstag: Ethereum rutscht weiter ab

Ethereum (ETH) hat seine Verluste am Donnerstag ausgeweitet. Der Kurs fiel innerhalb von 24 Stunden um 3,8 Prozent und weitete das Wochenminus auf rund 14 Prozent aus. Der anhaltende Rückgang entspricht der Entwicklung des breiten Kryptomarkts, der angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen in Grönland unter starkem Risikoabbau leidet.

Bank of Japan wird erwartet, die Zinssätze beizubehalten, Märkte suchen Hinweise auf weitere Straffungen

Bank of Japan wird erwartet, die Zinssätze beizubehalten, Märkte suchen Hinweise auf weitere Straffungen

Die Bank of Japan wird voraussichtlich ihren Leitzins bei 0,75% unverändert lassen, nachdem sie am nächsten Freitag ihre zweitägige Geldpolitiksitzung abgeschlossen hat. Die japanische Zentralbank hatte die Zinsen im Dezember auf den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten angehoben und wird am Freitag wahrscheinlich abwarten, um die wirtschaftlichen Folgen der vorherigen Zinserhöhungen besser einschätzen zu können.

Das sollten Sie am Freitag, den 23. Januar, im Blick behalten:

Das sollten Sie am Freitag, den 23. Januar, im Blick behalten:

Die Risikoaversion ließ nach, nachdem US-Präsident Donald Trump bekräftigte, dass er mit der NATO über "den Rahmen eines zukünftigen Deals in Bezug auf Grönland" einig gewesen sei. Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprachen in der Schweiz.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

ANALYSEN