- EUR/USD legt um 0,2 % zu und handelt nahe 1,1560, womit sich die Erholung in Richtung des oberen Endes der jüngsten Handelsspanne fortsetzt.
- Die ADP-Beschäftigungszahlen stiegen im Juli nur um 44K und verfehlten damit die Prognose von 70K deutlich, nachdem sie sich von 98K verlangsamt hatten.
- Reuters berichtet, dass Iran und Oman sich in der Endphase der Ausarbeitung einer Vereinbarung über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus befinden.
EUR/USD handelt am Mittwoch mit festem Ton nahe 1,1560 und legt um rund 0,2 % zu, da ein schwacher Bericht vom Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten (USA) den US-Dollar (USD) belastet. Der US-Dollar-Index (DXY) fällt um 0,22 % in Richtung 99,70 und bleibt unter der Marke von 100,00, während das Paar in Richtung der oberen Begrenzung der Spanne vorstößt, die die Kursbewegung seit Ende Juli eingegrenzt hat.
Die ADP-Beschäftigungszahlen stiegen im Juli um 44K und verfehlten damit die Erwartungen von 70K, nachdem sie sich im Juni von 98K verlangsamt hatten. Der Bericht folgt auf die am Dienstag veröffentlichten, schwächer als erwarteten JOLTS-Daten zu offenen Stellen, die einen Rückgang der Vakanzen auf 7,359 Millionen zeigten, und deutet auf einen Arbeitsmarkt hin, der schneller an Dynamik verliert, als die Aktivitätsumfragen vermuten ließen.
Unterdessen stieg der ISM-Einkaufsmanager-Index (EMI) für den Dienstleistungssektor im Juli von 54 im Juni leicht auf 54,1, blieb jedoch hinter der Markterwartung von 54,5 zurück. Die Details sendeten ein gemischtes Signal: Der Beschäftigungsindex fiel von 51,2 auf 47,4, rutschte damit in den Kontraktionsbereich und bestätigte die ADP-Enttäuschung, während die Auftragseingänge von 55,1 auf 57,2 sprangen. Die Komponente der gezahlten Preise stieg von 67,7 auf 70,3, eine für die Federal Reserve (Fed) unerwünschte Kombination aus nachlassender Beschäftigung und steigenden Dienstleistungskosten.
Die Geopolitik prägt weiterhin das breitere Risikoumfeld. Reuters berichtete, dass Iran und Oman sich in der Endphase der Ausarbeitung einer Vereinbarung darüber befinden, wie der kommerzielle Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus gehandhabt werden soll, eine Regelung, die Teheran eine größere Kontrolle über die die Wasserstraße passierenden Schiffe verschaffen würde. Unter Berufung auf eine an den Verhandlungen beteiligte hochrangige iranische Quelle fügte die Agentur hinzu, dass Teheran seine ursprüngliche Forderung nach vollständiger Kontrolle über den Verkehr in beide Richtungen bereits aufgegeben habe, seine Haltung jedoch voraussichtlich nicht weiter aufweichen werde. Präsident Donald Trump sagte, ein Deal könne innerhalb weniger Tage bekannt gegeben werden, obwohl mit den Gesprächen vertraute Beamte gewarnt haben, dass das Ergebnis weiterhin ungewiss bleibt.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den am Freitag anstehenden Nonfarm Payrolls-Bericht, das entscheidende Ereignis der Woche. Da sowohl ADP als auch der Beschäftigungsindikator des ISM auf eine Verschlechterung der Einstellungen hindeuten, würde ein schwacher offizieller Wert den Trend bestätigen und den Rückgang des Dollars wahrscheinlich beschleunigen, was EUR/USD den Weg eröffnen würde, die Hochs zu testen.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert EUR/USD bei 1,1558. Das Paar weist eine konstruktive bullishe Tendenz auf, da es einen nahegelegenen Pivot bei 1,1558 testet und zugleich durch eine Unterstützungszone knapp darunter gestützt wird, darunter der kurzfristige 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) um 1,1527 sowie ein horizontales Niveau bei 1,1543. Der längerfristige 100-Perioden-MA bei 1,1443 liegt weiterhin deutlich unter dem aktuellen Kurs und untermauert damit den breiteren Aufwärtston, während der Relative Strength Index (RSI), der knapp unter dem überkauften Bereich bei rund 69 verharrt, auf ein solides, aber bereits reifes bullishes Momentum hindeutet.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 1,1543, gefolgt von 1,1532 und der Zone um 1,1527, wo der 20-Perioden-MA mit einem horizontalen Niveau zusammenfällt und damit einen dichten Nachfragebereich bildet; ein Durchbruch unter diese Region würde die tiefere Unterstützung des 100-Perioden-MA nahe 1,1443 freilegen. Auf der Oberseite würde ein anhaltender Ausbruch über den unmittelbaren Pivot bei 1,1558 den Weg für weitere Gewinne öffnen, wobei die Momentum-Bedingungen darauf hindeuten, dass Käufer versuchen könnten, den Anstieg auszuweiten, solange die nahe Unterstützungszone weiterhin hält.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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