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EUR/USD unter Druck: UOB erwartet weitere Verluste bis auf 1,1135

Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar seine jüngste Handelsspanne nach unten verlassen und ist bis auf 1,1172 gefallen. Nach Einschätzung der Devisenstrategen Quek Ser Leang und Lee Sue Ann von der United Overseas Bank (UOB) hat sich damit der kurzfristig negative Ausblick für EUR/USD verstärkt. Im Tagesverlauf rechnen die Experten mit einem möglichen Rückgang auf 1,1150. Die darunterliegende Unterstützung bei 1,1135 dürfte dagegen vorerst schwer zu erreichen sein. Auf Sicht von ein bis drei Wochen zeichnet sich eine zunehmende Abwärtsdynamik ab, die einen Test dieser Marke ermöglichen könnte. Als wichtiger Widerstand gilt derzeit der Bereich um 1,1220.

EUR/USD-Prognose: Abwärtsdruck nimmt allmählich zu

„24-Stunden-Ausblick: Gestern hatten wir erwartet, dass sich der Euro zwischen 1,1185 und 1,1230 bewegen könnte. Tatsächlich verlief der Handel jedoch anders als angenommen. EUR/USD stieg zunächst auf 1,1226, bevor das Währungspaar bis auf 1,1172 zurückfiel. Angesichts der zunehmenden Abwärtsdynamik überwiegen nun die Risiken auf der Unterseite. Ein weiterer Rückgang in Richtung 1,1150 erscheint möglich. Die nächste Unterstützung bei 1,1135 dürfte vorerst allerdings außer Reichweite bleiben. Widerstände befinden sich bei 1,1190 und anschließend bei 1,1205.“

„Ausblick für die kommenden ein bis drei Wochen: Seit Mitte des Monats gehen wir davon aus, dass sich der Euro innerhalb einer Handelsspanne bewegt. In unserer jüngsten Einschätzung vom vergangenen Donnerstag, dem 22. Oktober, als EUR/USD bei 1,1230 notierte, hatten wir geschrieben: ‚Die Kursbewegungen scheinen weiterhin Teil einer Seitwärtsphase zu sein. Allerdings dürfte vorerst bereits eine engere Handelsspanne zwischen 1,1170 und 1,1270 ausreichen, um die Kursentwicklung des Euro zu begrenzen.‘ Gestern fiel EUR/USD auf ein Tief von 1,1172. Inzwischen gibt es erste Anzeichen für eine zunehmende Abwärtsdynamik. Der Euro könnte deshalb weiter nachgeben und möglicherweise die Marke von 1,1135 testen. Damit sich diese Bewegung fortsetzt, muss EUR/USD unterhalb des wichtigen Widerstands bleiben, der mittlerweile bei 1,1220 liegt.“

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