Der Euro (EUR) wird voraussichtlich zwischen 1,1000 und 1,0050 handeln. Längerfristig müsse der EUR nicht nur unter 1,1000, sondern auch unter die nächste solide Unterstützung bei 1,0980 fallen, um seinen Abwärtstrend fortzusetzen, so die Devisenanalysten der UOB Group, Quek Ser Leang und Lee Sue Ann.
EUR muss unter 1,1000 fallen, um weiter zu fallen
24-Stunden-Analyse: „Vor zwei Tagen haben wir erwartet, dass der EUR weiter fallen würde, aber wir haben darauf hingewiesen, dass der Rückgang wahrscheinlich auf einen Test der 1,1030 begrenzt sein würde. Nachdem der EUR auf ein Tief von 1,1032 gefallen war, betonten wir gestern, dass „sich die Schwäche nicht stabilisiert hat und der EUR zwar weiter nach unten tendieren könnte, aber wahrscheinlich nicht in der Lage sein wird, die 1,1000 zu durchbrechen“. Unsere Einschätzung erwies sich als richtig, denn der EUR fiel bis auf 1,1006, erholte sich dann aber wieder und schloss bei 1,1031 (-0,13%). Obwohl sich die Abwärtsdynamik verlangsamt hat und die Bedingungen nach wie vor ziemlich überverkauft sind, gibt es noch keine Anzeichen für eine nachhaltige Erholung. Wir erwarten, dass sich der EUR heute zwischen 1,1000 und 1,0050 bewegen wird. Selbst wenn er unter 1,1000 fallen sollte, liegt eine weitere wichtige Unterstützung bei 1,0980.
1-3 WOCHEN ANSICHT: „Am Mittwoch (2. Oktober), als der EUR bei 1,1065 notierte, stellten wir fest, dass die Abwärtsdynamik rasch zunahm.“ Wir waren der Ansicht, dass dies „wahrscheinlich zu einer Schwäche des EUR führen würde, wobei die zu beobachtenden Niveaus 1,1030 und 1,1000 sind“. Gestern fiel der EUR unter 1,1030 und erreichte ein Tief von 1,1006. Um weiter zu fallen, muss der EUR nicht nur unter 1,1000, sondern auch unter die nächste solide Unterstützung bei 1,0980 fallen. Unterhalb von 1,0980 liegt der nächste Widerstand bei 1,0935. Insgesamt bleiben wir für den EUR negativ eingestellt, solange er unter 1,1090 bleibt (starker Widerstand bei 1,1120).
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Das sollten Sie am Dienstag, den 3. März, im Blick behalten:
Der US-Dollar gewinnt weiterhin an Stärke gegenüber seinen Rivalen nach der bullischen Bewegung am Montag, wobei der USD-Index am Dienstagmorgen in Europa über 98,80 schwankt, dem höchsten Stand seit Ende Januar. Der europäische Wirtschaftskalender wird später am Tag vorläufige Daten zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex für Februar enthalten. Dennoch werden die Marktteilnehmer weiterhin auf Nachrichten zur Krise im Nahen Osten achten und den Kommentaren der Zentralbanker besondere Aufmerksamkeit schenken.