- EUR/USD baut Aufwärtsbewegung zur 1,1140 aus
- Gute Stimmung unterstützt durch US-China Handelsabkommen
- US Inflationsdaten heute im Fokus
Die allgemein positive Stimmung an den weltweiten Finanzmärkten führt zu einem Anstieg des EUR/USD zum oberen Ende der Wochenrange von 1,1140/50, wo sich der kritische 200-Tage-SMA befindet.
EUR/USD Fokus auf Handel, US Daten
Das Paar verzeichnet seit dem letzten Donnerstag Gewinne, was auf die positive Stimmung an den Finanzmärkten zurückzuführen ist, da die geopolitischen Sorgen fallen und die Hoffnungen rund um das US-China Handelsabkommen steigen.
Es wird erwartet, dass die USA und China Morgen das so genannte Phase-1 Handelsabkommen unterzeichnen. Ein mögliches Phase-2 Handelsabkommen könnte jedoch noch lange auf sich warten lassen, da die Verhandlungen nicht einfach werden.
Aus der Eurozone erwarten uns heute keine nennenswerten Daten, während es aus dem US Wirtschaftskalender das CPI geben wird. Hinzu kommt der NFIB Index und die Reden der FOMC Mitglieder Williams (New York Fed) und George (Kansas City Fed).
Was ist im EUR/USD zu beachten?
Das Paar scheint im Bereich der 1,1085/80 eine Unterstützung gefunden zu haben und es kam zu einem Anstieg über 1,1100. Nun wird der 200-Tage-SMA von 1,1140 herausgefordert. Der Fokus des Marktes verlagert sich nun auf die Unterzeichnung des US-China Phase-1 Handelsabkommens in dieser Woche. Die Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone wird zu einer längeren geldpolitischen Lockerung der EZB führen. Am Donnerstag kann das EZB Protokoll der letzten Sitzung mehr Aufschluss über die EZB Geldpolitik geben.
EUR/USD technische Ebenen
Aktuell beträgt der Tagesgewinn des Paares 0,04 % bei 1,1138 und die nächsten Widerstände liegen bei 1,1150 (10-Tage-SMA), 1,1186 (61,8 % der 2017-2018 Rallye) und 1,1199 (Hoch 13. Dezember 2019). Auf der anderen Seite befinden sich Unterstützungen bei 1,1094 (55-Tage-SMA), 1,1085 (2020 Tief 10. Januar) und 1,1064 (Tief 20. Dezember 2019).
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
XRP wackelt gefährlich: Verliert Ripple jetzt die 1,60-Dollar-Marke?
Ripple (XRP) steht am Mittwoch unter massivem Druck. Der Kurs rutscht leicht ab und notiert aktuell knapp unter 1,60 US-Dollar. Noch am Montag sah alles nach Entspannung aus: XRP kletterte bis auf 1,66 US-Dollar. Doch dann kam die Kehrtwende.
Krypto-Crash geht weiter: Bitcoin rutscht auf November-Tief – auch Ethereum und XRP unter Druck
Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) stehen in dieser Woche weiter unter Druck. Hintergrund ist ein breit angelegter Ausverkauf an den Märkten. Bitcoin fiel auf den niedrigsten Stand seit Anfang November 2024 bei 72.945 US-Dollar. Ethereum und XRP folgten der Abwärtsbewegung: Ethereum markierte ein Sieben-Monats-Tief, während auch XRP unter anhaltendem Verkaufsdruck nachgab.
Gold zu teuer? Experte nennt ein Szenario mit 0 Dollar Wert
Gold kennt aktuell nur eine Richtung: nach oben. Die Rally erfasst nicht nur Edelmetalle, sondern auch Industriemetalle gleich mit. Für viele Anleger ist das ein klares Signal: Sicherheit, Schutz vor Inflation, Flucht aus Papiergeld.
ADP-Beschäftigungsbericht wird zeigen, dass die moderate Einstellung bis Januar ausgeweitet wurde
Das Automatic Data Processing Research Institute wird am Mittwoch seinen monatlichen Bericht über die Schaffung von Arbeitsplätzen im privaten Sektor für Januar veröffentlichen. Der sogenannte ADP-Beschäftigungsbericht wird voraussichtlich zeigen, dass die US-Wirtschaft 48.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, nach den 41.000 neuen Stellen, die im Dezember verzeichnet wurden.
Das sollten Sie am Donnerstag, den 4. Februar, im Blick behalten:
Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Mittwoch relativ ruhig, während sich die Anleger auf wichtige makroökonomische Datenveröffentlichungen vorbereiten. Eurostat wird später in der Sitzung die Inflationszahlen für Januar veröffentlichen, und der US-Wirtschaftskalender wird den Bericht über die Beschäftigung im privaten Sektor sowie die ISM Services PMI-Daten enthalten.