• EUR/JPY schwächt sich im frühen europäischen Handel am Donnerstag auf etwa 182,35. 
  • Das Währungspaar behält eine leicht bullische Tendenz über dem wichtigen 100-Tage-EMA bei. 
  • Die erste Aufwärtsbarriere entsteht bei 183,15; die anfängliche Unterstützung liegt bei 181,20.

Das Währungspaar EUR/JPY verliert während der frühen europäischen Sitzung am Donnerstag an Dynamik und notiert bei etwa 182,35. Der japanische Yen (JPY) steigt gegenüber dem Euro (EUR), da steigende geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Anleger in Richtung sicherer Anlagen treiben. 

Darüber hinaus bekräftigte BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda das Engagement für eine mögliche Zinserhöhung trotz der Instabilität im Nahen Osten, obwohl die Märkte allgemein erwarten, dass die japanische Zentralbank bei ihrer Sitzung im März unverändert bleibt.

Die Einzelhandelsumsätze der Eurozone werden später am Donnerstag im Fokus stehen. Ökonomen erwarten einen Anstieg von 1,7% für den Monat Januar. Sollten die Berichte stärker als erwartet ausfallen, könnte dies den Euro kurzfristig gegenüber dem JPY stärken. 

Chart Analyse EUR/JPY


Technische Analyse:

Im Tageschart behält das breitere Setup von EUR/JPY eine leicht bullische Tendenz bei, da der Preis deutlich über dem steigenden 100-Tage-Exponential Moving Average bleibt und den mittelfristigen Aufwärtstrend trotz des Rücksetzers von den jüngsten Höchstständen um 185 intakt hält. Das Paar ist nach dem gescheiterten Versuch, über das obere Band nahe 185,75 hinaus zu steigen, wieder in die obere Hälfte seiner Bollinger-Struktur zurückgefallen, was auf eine nachlassende Aufwärtsdynamik und nicht auf einen Trendbruch hinweist. Der RSI bei etwa 44 zeigt, dass die Dynamik in den neutralen Bereich abgekühlt ist, was mit einer Korrekturphase innerhalb einer weiterhin positiven Grundstruktur übereinstimmt, anstatt auf eine durchweg bärische Kontrolle hinzuweisen.

Die erste Widerstandsmarke entsteht am mittleren Bollinger-Band nahe 183,15, wo die letzte Konsolidierung ins Stocken geraten ist, gefolgt vom jüngsten Swing-Hoch bei 184,70 und dann 185,70. Ein täglicher Schlusskurs über 183,15 würde den unmittelbaren Abwärtsdruck verringern und einen Test von 184,70 eröffnen. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim 100-Tage-EMA nahe 181,20. Ein Bruch unter dieses Niveau würde die vorherrschende bullische Tendenz schwächen und tiefere Unterstützung in Richtung 179,80 freilegen, wo frühere Interaktionen mit dem unteren Bollinger-Band auf ein stärkeres Interesse am Dip-Kauf hindeuten.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

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