- EUR/JPY gewinnt im frühen europäischen Handel am Freitag an Boden und nähert sich 182,95.
- Der breitere Aufwärtstrend des Währungspaares bleibt intakt, da der Preis über dem 100-Tage-EMA liegt.
- Die erste obere Barriere liegt bei 184,74; die anfängliche Unterstützung wird bei 182,11 gesehen.
Das Währungspaar EUR/JPY wird im frühen europäischen Handel am Freitag im positiven Bereich um 182,95 gehandelt. Die Unsicherheit über den Zinsweg der Bank of Japan (BoJ) könnte den japanischen Yen (JPY) gegenüber dem Euro (EUR) belasten.
BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda warnte, dass der Konflikt im Nahen Osten die japanische Wirtschaft erheblich beeinträchtigen könnte, und deutete an, dass die Zentralbank die Zinsen über einen längeren Zeitraum stabil halten könnte. In der Zwischenzeit sagte das BoJ-Vorstandsmitglied Ryozo Himino, dass die Zentralbank trotz der Marktschwankungen notwendige politische Anpassungen vornehmen werde, was darauf hindeutet, dass die Zinsen neutral werden könnten, wenn die zugrunde liegende Inflation in Richtung Ziel beschleunigt.
Andererseits könnte der eskalierende Konflikt im Nahen Osten sichere Währungen wie den JPY stärken und als Gegenwind für das Währungspaar wirken. US-Präsident Donald Trump sagte, iranische Beamte hätten sich an ihn gewandt, um eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges zu erreichen, aber er bestand darauf, dass es zu spät sei und dass die USA darauf drängen, den Iran vollständig zu zerstören.
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, wird später am Freitag sprechen. Außerdem wird die endgültige Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Eurozone für das vierte Quartal (Q4) veröffentlicht.
Technische Analyse:
Im Tageschart zeigt die kurzfristige Tendenz von EUR/JPY eine vorsichtige Bullishness, da der Kurs deutlich über dem 100-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt liegt. Das Währungspaar bewahrt den breiteren Aufwärtstrend trotz der jüngsten Konsolidierung unter dem oberen Bollinger-Band um 185,30. Die Preisbewegung hat sich von der Obergrenze des Bands zurückgezogen, respektiert jedoch weiterhin das steigende mittlere Band im Bereich von 183,30, das als dynamischer Widerstand seitwärts verläuft. Der RSI bei 47,35 bleibt unter der 50-Mittellinie und signalisiert nur ein moderates Aufwärtsmomentum, doch das Fehlen überverkaufter Bedingungen hält die Tür für erneutes Kaufinteresse offen, während die mittelfristige Struktur intakt bleibt.
Der erste Widerstand liegt beim Hoch vom 26. Februar bei 184,74, gefolgt vom oberen Bollinger-Band bei 185,30, wo ein täglicher Schlusskurs darüber eine Fortsetzung in Richtung der Region 186,30 bestätigen würde. Auf der Abwärtsseite wird die unmittelbare Unterstützung beim Tief vom 5. März bei 182,11 gesehen. Darunter ist der 100-Tage-EMA um 181,30 ein wichtiger struktureller Boden, der gehalten werden muss, um einen tieferen Rückgang in Richtung 180,70 zu verhindern. Solange der Preis über diesem EMA-Cluster handelt, werden Rückzüge als Korrekturen innerhalb eines weiterhin positiven Tagesprofils betrachtet.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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Das sollten Sie am Freitag, den 6. März, im Blick behalten:
Der US-Dollar (USD) wird durch die Rohölpreise gestützt, die auf den höchsten Stand seit Juli 2024 gestiegen sind, angesichts von Schlagzeilen über mögliche Unterbrechungen der Straße von Hormus und Angriffe auf Schiffe in der Region.