Die Analysten der United Overseas Bank (UOB), Quek Ser Leang und Lee Sue Ann, verweisen nach einer kräftigen Erholung und dem anschließenden Rückgang des USD/CNH auf die zuletzt deutlich gestiegene Volatilität. Kurzfristig rechnen sie nun damit, dass sich der Dollar innerhalb klar definierter Handelsspannen für den laufenden Tag sowie für die kommenden ein bis drei Wochen bewegt. Der Abwärtsdruck hat zwar zugenommen, reicht bislang aber nicht aus, um einen nachhaltigen Rückgang zu signalisieren. Für eine längerfristige Erholung müssten wichtige technische Widerstände überwunden werden.
Abwärtsrisiken bleiben vorerst begrenzt
„24-STUNDEN-AUSBLICK: Der USD legte am vergangenen Freitag kräftig zu und erreichte in der Spitze 6,7327, bevor er mit 6,7319 (+0,18 Prozent) fest aus dem Handel ging. Gestern hatten wir darauf hingewiesen, dass ‚der rasche Anstieg überzogen erscheint und der USD kaum noch deutlich weiter steigen dürfte‘. Wir gingen davon aus, dass sich der USD ‚eher in einer Spanne zwischen 6,7230 und 6,7330 bewegen wird‘. Mit dem starken Anstieg der Volatilität hatten wir nicht gerechnet: Der USD kletterte zunächst auf 6,7338 und brach anschließend bis auf 6,7177 ein. Aus dieser volatilen Kursentwicklung lassen sich kaum klare Schlüsse ziehen. Heute könnte sich der USD zwischen 6,7120 und 6,7250 bewegen.“
„AUSBLICK FÜR 1 BIS 3 WOCHEN: Nachdem wir seit Anfang dieses Monats eine negative Einschätzung für den USD vertreten hatten, änderten wir unsere Einschätzung gestern (31. August, Kassakurs bei 6,7290) auf leicht positiv. Wir hatten hervorgehoben, dass ‚sich die seit einem Monat anhaltende Schwäche des USD stabilisiert hat und die kräftige Erholung Spielraum für einen Test der Marke von 6,7400 bietet‘. Zugleich wiesen wir darauf hin, dass ‚es noch zu früh ist, um festzustellen, ob der USD diese Marke klar überwinden kann‘. Unsere Einschätzung wurde jedoch rasch hinfällig, nachdem der USD deutlich nachgab und unsere ‚starke Unterstützung‘ bei 6,7190 mit einem Tief von 6,7177 unterschritt. Der Abwärtsdruck hat zugenommen, reicht jedoch noch nicht aus, um einen anhaltenden Rückgang zu signalisieren. Von hier aus könnte der USD etwas weiter nachgeben. Angesichts der derzeitigen Dynamik dürfte er jedoch innerhalb einer Spanne von 6,7050 bis 6,7300 bleiben.“
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
XRP vor dem nächsten Ausbruch? Diese Marke entscheidet jetzt
Ethereum vor dem nächsten Schub? Wale greifen zu - Kleinanleger verkaufen
Bitcoin nach 23-Prozent-Rally: Jetzt entscheidet diese Marke über den nächsten Schub
WTI steigt angesichts der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran auf die mittleren 90,00 USD und erreicht damit ein neues Hoch seit dem 24. Juli
West Texas Intermediate (WTI) – der US-Rohöl-Benchmarkpreis – steigt den dritten Tag in Folge weiter an – und markiert damit auch den fünften Tag einer positiven Bewegung in den vergangenen sechs – und klettert im asiatischen Handel am Mittwoch auf ein neues Hoch seit dem 24. Juli.