Die OCBC-Strategen Sim Moh Siong und Christopher Wong haben ihre Prognosen für asiatische Währungen angepasst und rechnen nun mit einer etwas stärkeren Entwicklung gegenüber dem US-Dollar. Besonders deutlich fallen die Anpassungen beim südkoreanischen Won (KRW) und dem malaysischen Ringgit (MYR) aus. Für den Won sprechen nach Einschätzung der Strategen robustere wirtschaftliche Fundamentaldaten in Südkorea, verbesserte Devisenzuflüsse von Exporteuren und geringere Sorgen über Kapitalabflüsse. Malaysia profitiert unterdessen von einem widerstandsfähigen Wachstum, einer soliden außenwirtschaftlichen Position, nachlassenden politischen Unsicherheiten und früheren Maßnahmen zur Förderung von Devisenzuflüssen.
Asiatische Währungen entwickeln sich unterschiedlich
"Wir haben unsere Prognosen für asiatische Währungen gegenüber dem US-Dollar leicht nach oben angepasst und tragen damit den Entwicklungen der vergangenen Wochen Rechnung. Deutlichere Änderungen gibt es beim Won aufgrund der robusteren binnenwirtschaftlichen Lage und günstigeren Kapitalströme sowie beim Ringgit, dessen Umfeld sich dank widerstandsfähiger Fundamentaldaten, einer soliden außenwirtschaftlichen Position und nachlassender politischer Unsicherheit verbessert hat."
"Wir haben einige unserer Prognosen für asiatische Währungen neu kalibriert und gehen nun von einem etwas stärkeren Verlauf gegenüber dem US-Dollar aus. Die Anpassungen berücksichtigen die jüngsten Marktentwicklungen sowie Veränderungen bei den maßgeblichen Einflussfaktoren auf den Devisenmärkten in den vergangenen Wochen."
"Grundsätzlich rechnen wir bei den asiatischen Währungen weiterhin mit einer unterschiedlichen Entwicklung und nicht mit einem einheitlichen Trend. Ausmaß und Tempo möglicher Kursgewinne dürften weiterhin von den jeweiligen wirtschaftlichen Fundamentaldaten, der Geldpolitik, den Kapitalströmen und externen Entwicklungen abhängen. Dazu zählen auch Veränderungen bei den Renditen und den Ölpreisen."
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