Du fragst dich, wie es mit der Kryptoregulierung in den USA weitergehen könnte? Dann wirf einen Blick auf ein aktuelles Interview mit Hester Peirce, Kommissarin bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities & Exchange Commission (SEC). Am Freitag sprach sie mit Coinage über ihre Hoffnungen auf positive Veränderungen bei der SEC, wenn unter Präsident Trumps designiertem SEC-Vorsitzenden Paul Atkins ein neuer Wind weht.

Eine Zeit des Umbruchs: Optimismus mit neuem Vorsitz

Peirce beschreibt die aktuelle Phase als Übergangszeit, in der sich viel bewegen könnte. „Es ist für alle in Washington eine Zeit des Wandels, und das gilt auch für die SEC“, betonte sie im Interview. Die Ankunft des neuen Chair Paul Atkins birgt laut Peirce Potenzial für einen Kurswechsel – hin zu einer Krypto-freundlicheren Regulierung.

Atkins wird voraussichtlich Gary Gensler ersetzen, der sein Amt am 20. Januar niederlegt. In der Kryptobranche sorgt besonders Atkins’ bekanntermaßen pro-Krypto-freundliche Haltung für große Hoffnungen. Das könnte die Branche beleben und neue Spielräume für Innovationen schaffen.

Zwei zentrale Krypto-ETF-Themen: In-kind Redemptions & Staking

In dem Interview ging Peirce konkret auf zwei wichtige Punkte ein, die sie bei der SEC gern neu bewerten möchte:

  1. In-kind Redemptions bei Kryptowährungs-ETFs
  2. Möglichkeit für Ethereum-ETFs, mit dem Staking zu beginnen

Unter dem scheidenden Vorsitz von Gary Gensler galten diese Reformen als nahezu chancenlos. Jetzt könnten sie angesichts der neuen Leitung bei der SEC wieder auf die Agenda kommen. Peirce betonte allerdings, dass eine Umsetzung nur dann gelingen kann, wenn genügend andere Kommissare die Pläne mittragen. „Wenn sich eine Mehrheit vom ‚Nein‘ zum ‚Ja‘ ändert, wird es natürlich leichter“, sagte sie.

Zeit für den Krypto-Schub: Die ersten Schritte

Obwohl noch Unsicherheit besteht, glaubt Peirce, dass schon früh erste Weichen gestellt werden können. Aus ihrer Sicht sollte der neue SEC-Vorsitzende die Krypto-Frage sofort nach Amtsantritt angehen. „Ich denke, was am ersten Tag passiert, ist, dass ein amtierender Vorsitzender benannt wird und dieser dann sofort an Themen arbeiten kann, die Priorität haben. Eines dieser Themen wird Krypto sein“, so Peirce wörtlich.

Paul Atkins als Hoffnungsträger

Donald Trump hatte am 4. Dezember bekanntgegeben, dass Paul Atkins Gary Gensler an der SEC-Spitze ablösen soll. Atkins war selbst schon einmal SEC-Kommissar und gilt als ausgewiesener Krypto-Befürworter. Kein Wunder also, dass die Kryptoindustrie große Stücke auf ihn hält.

Durch seine Ernennung könnte das regulatorische Klima für Kryptowährungen deutlich positiver werden – sehr zur Freude von Marktteilnehmern, die sich lange über starre und innovationsfeindliche Regeln beschwert hatten.

Fazit: Neue Chancen für Krypto in Sicht?

Hester Peirces Aussagen zeichnen ein Bild des Aufbruchs: Unter dem neuen SEC-Vorsitz könnten in den USA wichtige Schritte eingeleitet werden, die lange blockiert schienen – beispielsweise in-kind Redemptions bei Krypto-ETFs oder das Staking von Ethereum-ETFs. Allerdings bleibt abzuwarten, wie das neue Führungsteam um Paul Atkins in der Praxis agiert und ob auch die anderen Commissioner ihre bisherige Haltung ändern werden.

Für alle, die in der Kryptobranche aktiv sind, ist das dennoch ein positives Signal. Sollte die SEC tatsächlich offener werden, könnte dies ein deutlich verbessertes regulatorisches Umfeld schaffen, das Innovationen fördert und neuen Projekten den Weg ebnet. Kurz gesagt: Es bleibt spannend, welche konkreten Maßnahmen Paul Atkins und sein Team in den ersten Monaten ergreifen – und wie schnell sich die angekündigten Reformen tatsächlich realisieren lassen.


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