- Das US-Justizministerium hat die größte jemals durchgeführte Krypto-Beschlagnahme von 127.271 Bitcoin aus der Prince Group in Kambodscha bestätigt.
- Japan plant ein mögliches Verbot von Insiderhandel mit Kryptowährungen.
- Privacy-Coins behaupten sich, da zunehmende regulatorische Aufsicht die Nachfrage nach Privatsphäre steigert und hilft, die Marktvolatilität zu navigieren.
Privacy-Coins wie Monero (XMR) und Zcash (ZEC) gehören zu den Token, die am Mittwoch zur Pressezeit im Plus notieren, während der breitere Kryptowährungsmarkt unter dem Druck erneuter Zollgespräche zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt steht. Die kurzfristigen Katalysatoren, die Monero und Zcash helfen, sich zu behaupten, sind die 14 Milliarden Dollar in Bitcoin, die vom US-Justizministerium beschlagnahmt wurden, und Japans Bemühungen, den Insiderhandel im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu verbieten.
Regulierungsaufsicht für Krypto verschärft sich aus Osten und Westen
Das US-Justizministerium hat erreicht, was als die größte Krypto-Beschlagnahme aller Zeiten gilt, nämlich 127.271 Bitcoin, in einem Fall gegen Chen Zhi, den Gründer der Prince Group in Kambodscha. Zhi, ein britischer und kambodschanischer Staatsbürger, wurde wegen Verschwörung zur Geldwäsche und Drahtbetrug angeklagt.
Die Prince Group, die nun als transnationale kriminelle Organisation eingestuft wird, spezialisierte sich auf den "Pig Butchering Scam", bei dem Personen durch Honey Trapping dazu gebracht werden, Gelder oder Krypto zu stehlen.
Laut Elliptic, einer Blockchain-Analyse- und Krypto-Compliance-Agentur, stammen die beschlagnahmten Bitcoin von einem Diebstahl bei LuBian, einer Bitcoin-Mining-Agentur, die 2020 in China und Iran tätig war. Elliptic fügte hinzu: "Es bleibt unklar, wie die Bitcoins in den Besitz der USA gelangten. Es ist auch unklar, wer die Bitcoins von Chen/LuBian 'gestohlen' hat oder ob tatsächlich ein Diebstahl stattgefunden hat."
Auf der anderen Seite der Welt arbeitet Japan an einer Strategie, um den Insiderhandel im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu verbieten, wie ein Bericht von Nikkei Asia am Dienstag zeigt. Mit den neuen Regeln könnte die japanische Finanzaufsichtsbehörde, die Securities and Exchange Surveillance Commission, Personen oder Institutionen, die am Insiderhandel mit Kryptowährungen beteiligt sind, untersuchen und rechtlich bestrafen.
Bis Ende 2025 könnte die japanische Finanzdienstleistungsbehörde einen regulatorischen Rahmen mit möglichen Änderungen ihrer Hauptverordnung, dem Finanzinstrumente- und Börsengesetz, vorschlagen.
Mit der zunehmenden regulatorischen Aufsicht in den USA und Japan könnten große Wallet-Investoren im Kryptomarkt auf Privacy-Coins wie Monero oder Zcash umschwenken, um die finanzielle Privatsphäre zu wahren.
Privacy-Coins im Plus, Einzelhandelsinteresse bleibt geteilt
Das Einzelhandelsinteresse an Privacy-Coins, Monero und Zcash, bleibt geteilt, wobei Händler mehr Vertrauen in die Zcash-Rallye haben. Laut CoinGlass-Daten ist das Open Interest (OI) der Futures von Monero in den letzten 24 Stunden um über 3% auf 35,49 Millionen Dollar gefallen. Gleichzeitig ist das OI der Zcash-Futures um 7% auf 292,31 Millionen Dollar gestiegen. Typischerweise deutet ein Anstieg des OI, der den nominalen Wert aller ausstehenden Derivateverträge darstellt, darauf hin, dass Händler Long-Positionen aufbauen.

Open Interest von Privacy-Coins. Quelle: CoinGlass
Zusätzlich bestätigt der Größenunterschied im OI-Pool beider Privacy-Coins das größere Einzelhandelsinteresse an Zcash.
Monero setzt den Aufwärtstrend am fünften aufeinanderfolgenden Tag fort und springt vom 100-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 295 Dollar ab. Zum Zeitpunkt der Erstellung notiert XMR über 320 Dollar, während die Erholung versucht, den Rückgang von 14% seit Freitag zu überwinden.
Die kurzfristige Erholung bringt eine positive Verschiebung der Momentum-Indikatoren auf dem Tages-Chart, da der Relative Strength Index (RSI) bei 56 die Mittellinie überschreitet. Darüber hinaus nähert sich der Moving Average Convergence Divergence (MACD) seiner Signallinie für einen möglichen Crossover, was auf einen Anstieg des bullischen Momentums hindeuten könnte.
Der unmittelbare Widerstand für die größte Privacy-Coins, die mit 5,88 Milliarden Dollar bewertet wird, liegt bei der Marke von 345 Dollar, die den Preis seit Mitte Juni begrenzt. Ein klarer Durchbruch über dieses Niveau könnte die XMR-Rallye bis zum Hoch vom 3. Juni bei 372 Dollar ausdehnen.

Täglicher Preis-Chart von XMR/USDT.
Auf der anderen Seite könnten die aufwärts gerichteten 50-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-EMAs als dynamische Unterstützungsniveaus bei 300, 295 und 283 Dollar fungieren.
In der Zwischenzeit vollzieht Zcash eine bullische Wende vom 50-Perioden-EMA auf dem 4-Stunden-Chart, was den bullischen Trend zum zweiten Mal in diesem Monat verlängert. Zum Zeitpunkt der Erstellung vollzieht ZEC eine seitliche Bewegung zwischen dem Pivot-Punkt-Niveau bei 226 Dollar und dem Höchststand vom Dienstag bei 273 Dollar. Ein entscheidender Schlusskurs über diesen Grenzen könnte den bevorstehenden Aufwärtstrend bestimmen.
Wenn ZEC über 273 Dollar steigt, könnte es das psychologische Niveau von 300 Dollar anvisieren, gefolgt vom R1-Pivot-Punkt-Niveau bei 332 Dollar.

Täglicher Preis-Chart von ZEC/USDT.
Auf der Abwärtsseite könnte ein Durchbruch unter das Pivot-Punkt-Niveau bei 226 Dollar und den 50-Perioden-EMA bei 222 Dollar dazu führen, dass der Zcash-Preis den 100-Perioden-EMA in der Nähe von 182 Dollar testet.
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