- Gegen Block läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Nichteinhaltung von Compliance-Praktiken.
- Die Informationen gegen das Kryptounternehmen wurden von Whistleblowern, die ehemalige Mitarbeiter sind, an die Öffentlichkeit gebracht.
- Die Führungskräfte von Block sagen, das Unternehmen habe nicht wissentlich gegen Compliance-Gesetze verstoßen.
Einem Bericht von NBC vom Mittwoch zufolge wird gegen das Unternehmen Block des ehemaligen Twitter-CEO Jack Dorsey von der US-Bundesregierung ermittelt. Die Vorwürfe gegen das Unternehmen lauten, dass es Transaktionen verarbeitet, die mit sanktionierten Ländern und sogar Terroristen in Verbindung stehen. In dem Bericht heißt es, dass die Kryptoeinheit des Unternehmens die US-Compliance-Praktiken nicht eingehalten hat.
Block wird beschuldigt, mit Terroristen in Verbindung stehende Transaktionen zu verarbeiten
Am Mittwoch berichtete NBC unter Berufung auf zwei mit der Untersuchung vertraute Quellen, dass Bundesstaatsanwälte die internen Abläufe bei Block, einschließlich des Geschäfts mit Kryptowährungen, untersucht hätten.
Der Bericht behauptet auch, dass Block angeblich an Kryptowährungstransaktionen aus von den USA sanktionierten Ländern wie Russland, Iran, Kuba und Venezuela beteiligt war.
Die Anschuldigungen gegen das Unternehmen wurden durch Informationen gestärkt, die von ehemaligen Block-Mitarbeitern als Whistleblower durchsickerten. Laut NBC lieferten sie Beweise mit Dokumenten, die darauf hindeuten, dass das Unternehmen weiterhin in diese Transaktionen verwickelt war, selbst nachdem es von den Verstößen erfahren hatte.
Die Whistleblower behaupten auch, dass Block verschiedene Transaktionen mit sanktionierten Unternehmen nicht gemeldet hat und dass Cash App Transaktionsdaten versteckt hat, während kriminelle Aktivitäten auf seiner Plattform gediehen.
Gegen das Unternehmen wurde bereits früher in diesem Jahr ermittelt, und auch gegen den Dienst Cash App wurde irgendwann im Jahr 2022 wegen betrügerischer Handlungen ermittelt.
Die Führungskräfte von Block haben auf die verschiedenen Vorwürfe geantwortet und erklärt, dass das Unternehmen nicht wissentlich gegen Compliance-Gesetze verstoßen hat. Sie behaupteten, das Unternehmen führe regelmäßige Audits bei allen Händlern durch, obwohl die vorgelegten Beweise belegen, dass das Unternehmen mehrfach gewarnt wurde, sich jedoch weigerte, seine Prozesse anzupassen, so der Bericht.
Die Untersuchung erfolgt, nachdem Block am 23. April in einem Blog-Post die Entwicklung eines vollständigen Bitcoin-Mining-Systems angekündigt hatte.
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