- Ethereum konsolidiert seit Mitte Juli zwischen dem 50-Tage- und dem 100-Tage-EMA, was auf Unentschlossenheit unter den Händlern hindeutet.
- In den USA gelistete Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten bis Donnerstag Nettozuflüsse, was auf die vierte Woche positiver Zuflüsse hindeutet.
- Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran halten die Inflationssorgen auf erhöhtem Niveau und begrenzen das Aufwärtspotenzial von ETH.
Ethereum (ETH) handelt am Freitag seitwärts in einer Spanne zwischen 1.850 und 1.930 USD, während Bullen und Bären zwischen wichtigen Exponential Moving Averages (EMAs) um die Kontrolle kämpfen. Die institutionelle Nachfrage stützt ETH weiterhin, wobei Exchange Traded Funds (ETFs) in dieser Woche bislang Zuflüsse verzeichneten, was auf die vierte Woche positiver Zuflüsse hindeutet. Unterdessen halten die eskalierenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten den Risikoappetit in Schach und begrenzen das Aufwärtspotenzial von ETH.
Institutionelle Nachfrage stützt ETH
Die institutionelle Nachfrage zeigt in dieser Woche bislang leichte Anzeichen einer Verbesserung. Daten von SoSoValue zeigen, dass in den USA gelistete Spot-ETH-ETFs bis Donnerstag Zuflüsse in Höhe von 18,39 Mio. USD verzeichnet haben. Sollte der Freitag positive Zuflüsse zeigen, steht ETH kurz davor, in seine vierte Woche stetiger Zuflüsse einzutreten. Diese positiven Zuflüsse deuten darauf hin, dass institutionelle Anleger allmählich an den Markt zurückkehren, was ETH stützen könnte.

Eskalierende Spannungen zwischen den USA und dem Iran halten Inflationsrisiken hoch
Händler preisen weiterhin die Möglichkeit einer weiteren geldpolitischen Straffung ein, da die Inflationsrisiken durch die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verstärkt werden. Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Volatilität der Rohölpreise angeheizt, wobei die Sorgen auf mögliche Störungen an entscheidenden Schifffahrtsengpässen gerichtet sind – der Straße von Hormus und Bab al-Mandab.
In den jüngsten Entwicklungen teilte das US-Militär mit, es habe eine schwere Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen, als Reaktion auf iranische Raketenangriffe auf seine Kräfte im Nahen Osten. Unterdessen lehnte der Iran Omans Plan für eine 50-50-Gemeinschaftsverwaltung ab, wonach Teheran die Straße von Hormus teilweise kontrollieren und freiwillige Gebühren für die Nutzung der Wasserstraße erheben würde.
Andererseits baut Saudi-Arabien eine internationale Koalition auf, um wichtige Schifffahrtsrouten in der Bab-al-Mandab-Straße, im Roten Meer und im Golf von Aden vor wiederholten Angriffen der Huthi-Milizen im Jemen zu schützen. Dies erhöht das Risiko eines breiteren regionalen Konflikts, hält die geopolitische Risikoprämie im Spiel und stützt die Rohölpreise. Anleger bleiben besorgt, dass steigende Energiepreise den Inflationsdruck wieder anheizen und die Federal Reserve (Fed) zu einer hawkischen Haltung zwingen würden, was wiederum den Risikoappetit und riskante Vermögenswerte wie ETH dämpfen würde.
Technischer Ausblick für Ethereum: Nachlassender bärischer Druck
Der Ethereum-Preis ist in dieser Woche bislang leicht gefallen und notiert am Freitag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei rund 1.907 USD, nachdem er seit Ende Juni vier Wochen in Folge zugelegt hatte. Der ETH-Preis handelt unter den wichtigen Simple Moving Averages (SMAs) auf dem Wochenchart, was einen breiteren bärischen Trend unterstreicht, doch er hat Mitte Juli einen fallenden parallelen Kanal (gezeichnet durch die Verbindung mehrerer Hochs und Tiefs seit Mitte August 2025) nach oben durchbrochen, was darauf hindeutet, dass sich bullisches Momentum allmählich zu entwickeln beginnt.
Wenn ETH seine Erholung fortsetzt, könnte sich der Anstieg in Richtung des 200-Wochen-SMA bei 2.481 USD ausweiten.
Momentum-Indikatoren auf dem Wochen-Chart zeigen leichte Anzeichen einer nachlassenden bearishen Stimmung. Der Relative Strength Index (RSI) tendiert höher in Richtung der neutralen 50-Marke und lag am Freitag bei 42. Unterdessen hat der Moving Average Convergence Divergence (MACD) Anfang Juli auf ein bullishes Crossover gedreht, das intakt bleibt und die positive Aussicht stützt.
Falls ETH jedoch korrigiert, könnte sich der Rückgang in Richtung des wichtigen Unterstützungsniveaus um 1.511 USD ausweiten.

Auf dem Tages-Chart konsolidiert Ethereum in einer neutralen Haltung zwischen seinen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten. ETH hält sich über dem 50-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 1.850 USD, was auf nahegelegenes Dip-Kaufinteresse hindeutet, bleibt jedoch unter dem 100-Tage-EMA bei 1.933 USD gedeckelt, wodurch die breitere Erholung begrenzt bleibt.
Der RSI bewegt sich um 55 und deutet auf ein leicht bullishes Momentum hin, während das MACD-Histogramm im negativen Bereich trotz der anhaltenden Stabilisierung auf ein verbleibendes Abwärtsrisiko hindeutet.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 100-Tage-EMA nahe 1.933 USD, gefolgt von der psychologischen Marke bei 2.000 USD, während der höher liegende 200-Tage-EMA bei 2.159 USD eine strategischere Hürde darstellt, falls die Bullen die Kontrolle zurückgewinnen.
Auf der Unterseite ergibt sich unmittelbare Unterstützung beim 50-Tage-EMA um 1.850 USD, während ein tieferes Sicherheitsnetz erst nahe der horizontalen Unterstützungszone bei 1.385 USD liegt, deren Bruch die mittelfristige Struktur erheblich verschlechtern würde.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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