Dogecoin (DOGE) setzt seine Talfahrt unterhalb der Marke von 0,0700 US-Dollar fort und folgt damit der anhaltend schwachen Stimmung am Kryptomarkt. Mit einem Abstand von rund 55 Prozent zum Jahreshoch von 0,15666 US-Dollar wächst das Risiko weiterer Kursverluste. Damit rückt auch ein erneuter Test des Vierjahrestiefs von 0,0500 US-Dollar aus dem Juni 2022 in den Fokus.
Dogecoin schwächelt trotz steigenden Anlegerinteresses
Das Open Interest bei den unbefristeten Dogecoin-Futures ist zuletzt weiter moderat gestiegen. Am Freitag lag es bei knapp 16 Milliarden DOGE, nach 15,4 Milliarden DOGE am Vortag. Zum Vergleich: Am 1. Juli belief sich das Open Interest noch auf 13,6 Milliarden DOGE. Das deutet auf ein anhaltendes Interesse der Anleger an der Kryptowährung über den mittleren Zeithorizont hin.

Trotz des steigenden Open Interest bleibt das Chartbild von Dogecoin verhalten. Der Weg des geringsten Widerstands zeigt weiterhin nach unten. Gleichzeitig dominiert am gesamten Kryptomarkt eine risikoscheue Stimmung. Darauf deutet auch der Fear-&-Greed-Index hin. Nachdem der Index zu Monatsbeginn kurzzeitig über die Marke von 30 gestiegen war, lag er am Freitag mit 25 Punkten wieder im Bereich der „extremen Angst“, nach 28 Punkten am Vortag. Das spricht dafür, dass die Verkäufer weiterhin das Marktgeschehen bestimmen und der Abwärtstrend bis zur wichtigen Unterstützung bei 0,0500 US-Dollar anhalten könnte.

Verkäufer behalten die Oberhand
Dogecoin notiert aktuell bei 0,0696 US-Dollar und bleibt kurzfristig im Abwärtstrend. Der Kurs bewegt sich weiterhin deutlich unter den exponentiellen gleitenden Durchschnitten der vergangenen 50, 100 und 200 Wochen. Dass diese langfristigen Durchschnittslinien oberhalb des aktuellen Kurses verlaufen, spricht dafür, dass Erholungsbewegungen bislang lediglich Gegenbewegungen innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends darstellen.
Auch der MACD liefert derzeit keine klaren Signale für eine Trendwende. Der Indikator verläuft knapp oberhalb der Nulllinie und zeigt kaum Dynamik, was auf einen nur schwachen, aber anhaltenden Abwärtsdruck hindeutet. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei rund 33 Punkten und nähert sich damit dem überverkauften Bereich. Dass bislang jedoch keine spürbare Erholung eingesetzt hat, spricht dafür, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle über den Markt behalten.

Ein erster wichtiger Widerstand verläuft an der fallenden Trendlinie bei rund 0,1120 US-Dollar. Darüber bildet der 50-Wochen-Durchschnitt bei etwa 0,1214 US-Dollar die nächste Hürde. Weitere Widerstände liegen im Bereich des 200-Wochen-Durchschnitts bei rund 0,1391 US-Dollar sowie des 100-Wochen-Durchschnitts knapp oberhalb von 0,1422 US-Dollar. Erst ein Ausbruch über diese Zone würde das übergeordnete negative Chartbild aufhellen. Auf der Unterseite fehlen dagegen im Tageschart unmittelbare Unterstützungen, sodass bei weiteren Kursverlusten zunächst die psychologisch wichtige Marke von 0,0600 US-Dollar und anschließend das Tief aus dem Jahr 2022 bei 0,0500 US-Dollar in den Fokus rücken könnten.
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