Chainlink (LINK) ist in eine der günstigsten Phasen des Jahres gestartet – befeuert von positiven Entwicklungen, die den Optimismus der Anleger stärken. On-Chain-Daten zeigen einen kontinuierlichen Anstieg bei den LINK-Wal-Wallets, während die Diskussionen rund um den Altcoin zunehmen.
Analysten gehen davon aus, dass die Kursrallye von LINK noch nicht am Ende ist. Die folgende Analyse beleuchtet die wichtigsten Faktoren, die das bullishe Momentum stützen.
Chainlink-Wal-Adressen erreichen im September neues Rekordhoch
On-Chain-Daten von Alphractal zeigen, dass Wallets mit einem Bestand zwischen 100.000 und 1 Million LINK sowie Wallets mit mehr als 1 Million LINK kontinuierlich zulegen. Mittlerweile sind es mehr als 600 Adressen – ein neues Allzeithoch (ATH) in diesem Monat.
Laut Santiment-Daten haben diese Wal-Wallets allein in den ersten beiden Septembertagen 1,25 Millionen LINK eingesammelt.

Chainlink-Adressen mit Beständen zwischen 100.000 und 1 Million. Quelle: Alphractal
Dieser Trend signalisiert anhaltendes Interesse von institutionellen Investoren und Großhaltern und schafft damit eine solide Basis für den langfristigen Wert von LINK.
„Mit vielen Adressen, die weiterhin im Plus liegen, deuten die Daten darauf hin, dass Wale und Haie von Chainlinks langfristigen Perspektiven überzeugt bleiben – ein mögliches Rückgrat für den nächsten Bullenmarkt“, prognostizierte Alphractal.
Laut CoinMarketCap lag das tägliche Handelsvolumen von LINK im vergangenen Monat konstant zwischen 1 und 2 Milliarden US-Dollar. Das ist deutlich mehr als der Durchschnitt von rund 500 Millionen Dollar täglich im Juli und spiegelt die starke Nachfrage nach LINK wider.
Derzeit wird LINK bei etwa 23 US-Dollar gehandelt. Der realisierte Preis liegt jedoch weiterhin bei rund 15,1 US-Dollar.
Der realisierte Preis entspricht den durchschnittlichen Anschaffungskosten aller im Umlauf befindlichen LINK-Token und fungiert in Korrekturphasen häufig als starke Unterstützungsmarke.
Steigende Nachfrage nach Cross-Chain-WLFI beflügelt LINK
Ein weiterer zentraler Faktor für das wachsende Interesse an LINK ist die starke Performance des Cross-Chain Interoperability Protocols (CCIP) von Chainlink, das reibungslose Interaktionen zwischen verschiedenen Blockchains ermöglicht.
Chainlink erklärte, dass CCIP an nur einem Tag mehr als 130 Millionen US-Dollar an Cross-Chain-Transfers verarbeitet habe. Über 106 Millionen US-Dollar davon entfielen auf Transaktionen im Zusammenhang mit World Liberty Financial (WLFI), dem von Trumps Team unterstützten DeFi-Projekt.
Die zunehmende Nachfrage nach WLFI unterstreicht die Praxistauglichkeit von CCIP und stärkt Chainlinks Rolle als zentrale Brücke innerhalb des DeFi-Ökosystems.
Zuvor hatte Chainlink bereits eine Partnerschaft mit dem US-Handelsministerium geschlossen, um BIP-, PCE- und Konsumausgaben-Daten on-chain zu bringen – ein Schritt, der neue Anwendungen im DeFi-Bereich mit realwirtschaftlichen Kennzahlen eröffnet.
Diese Entwicklungen zeigen die wachsende Zusammenarbeit von Chainlink mit Unternehmen und Behörden. Das wiederum nährt die Erwartungen an ein künftig genehmigtes Chainlink-ETF.
Parallel dazu haben technische Analysten optimistische Prognosen für LINK abgegeben. Einige rechnen damit, dass der Token sein Allzeithoch bis Ende 2025 erneut testen könnte.
Das aktuelle ATH von LINK liegt bei rund 53 US-Dollar, erreicht auf dem Höhepunkt 2021. Um eine neue Bestmarke aufzustellen, müsste der Kurs noch einmal etwa 130 Prozent zulegen.
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