Der Bitcoin-Preis nähert sich am Freitag einer entscheidenden Marke: Rund um die 105.000 US-Dollar könnte sich in Kürze zeigen, ob die Bullen wieder das Ruder übernehmen. Ein Ausbruch darüber hätte Signalwirkung – nicht nur für BTC selbst, sondern auch für Ethereum (ETH) und Ripple (XRP), die aktuell wichtige Unterstützungsniveaus verteidigen müssen. Die nächsten Tage dürften also richtungsweisend für den gesamten Kryptomarkt werden.
Bitcoin: Die 105.000 als Schlüsselmarke auf dem Weg zum Allzeithoch
Seit vergangenem Sonntag hat der Bitcoin mehrfach versucht, sich über der Marke von 105.000 US-Dollar zu etablieren – bisher ohne Erfolg. Der Kurs bewegt sich seit vier Tagen knapp unterhalb dieses Widerstands, und am Freitag wird es erneut spannend: BTC steht kurz davor, die Schwelle wieder anzulaufen.
Ein nachhaltiger Ausbruch über 105.000 US-Dollar – am besten mit einem Tagesschluss darüber – könnte neues Momentum freisetzen. In diesem Fall rückt sogar das bisherige Allzeithoch bei 109.588 US-Dollar aus dem Januar wieder in greifbare Nähe.
Ein Blick auf den RSI (Relative Strength Index) auf Tagesbasis bestätigt die angespannte Lage: Der Wert liegt bei 70, also genau an der Grenze zum überkauften Bereich. Das spricht für eine starke Aufwärtsdynamik – birgt aber auch das Risiko eines Rücksetzers. Möglich wäre allerdings auch, dass der RSI über die 70 hinaus weiterzieht und so den Trend stützt.
Sollte Bitcoin hingegen erneut an der Marke scheitern, wäre ein Rückfall bis zur psychologisch wichtigen Unterstützung bei 100.000 US-Dollar denkbar.
Ethereum: Hält die 200-Tage-Linie, ist mehr drin
Ethereum konnte sich zu Wochenbeginn bei seiner 200-Tage-EMA (aktuell rund 2.438 US-Dollar) stabilisieren – und legte am Dienstag direkt um über 7 % zu. Doch diese Erholung war nur von kurzer Dauer: Bis Donnerstag gingen die meisten Gewinne wieder verloren.
Am Freitag notiert ETH bei etwa 2.575 US-Dollar – also weiterhin über seiner entscheidenden Unterstützung. Sollte die 200-Tage-Linie halten, wäre ein erneuter Anlauf auf die runde 3.000er-Marke durchaus möglich.
Allerdings zeigt der RSI inzwischen nach unten und liegt bei 73 – technisch also leicht überkauft. Für eine nachhaltige Trendfortsetzung müsste der RSI wieder anziehen. Bleibt die Dynamik aus, könnte der Kurs erneut in Richtung 2.438 US-Dollar rutschen.
Ripple: Die Bullen kämpfen an der 50-Tage-Linie
Auch bei Ripple ist die Lage angespannt. Am Mittwoch scheiterte der Kurs an der Marke von 2,72 US-Dollar, seitdem ging es etwa 7 % nach unten. Aktuell pendelt XRP um die 2,27 US-Dollar – und das ist kein Zufall: Hier verläuft die 50-Tage-EMA, eine charttechnisch wichtige Unterstützungszone.
Wenn sich der Kurs hier stabilisiert, wäre ein neuer Angriff auf die 2,72 US-Dollar denkbar. Doch auch hier mahnt der RSI zur Vorsicht: Nach einem Peak über 70 ist er inzwischen auf 66 zurückgefallen – das spricht für nachlassende Stärke. Für eine neue Aufwärtsbewegung müsste der Indikator wieder zulegen.
Bricht XRP hingegen unter die 2,27er-Marke, liegt die nächste sinnvolle Unterstützung bei 2,23 US-Dollar – dort könnte die Korrektur erst einmal stoppen.
Fazit: Entscheidende Tage für den Kryptomarkt
Bitcoin steht kurz davor, ein wichtiges Kaufsignal zu senden – doch dafür muss der Widerstand bei 105.000 US-Dollar geknackt werden. Gelingt das, könnte das alte Allzeithoch schnell wieder in Sichtweite rücken. Gleichzeitig kämpfen Ethereum und Ripple darum, ihre gleitenden Durchschnitte zu verteidigen. Der Ausgang dieser Formationen könnte den Takt für die gesamte Krypto-Rally vorgeben.
Wer investiert ist oder einen Einstieg plant, sollte jetzt genau hinschauen – denn diese Marken entscheiden, ob der Markt weiter durchstartet oder erst einmal eine Verschnaufpause einlegt.
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