Erneut trifft Tennant Minerals (WKN A3ET0R / ASX TMS) auf seiner Kupfer- und Goldentdeckung Bluebird auf intensive Vererzung. Da diese bis zu 120 Meter westlich der letzten, hochgradigen Bohrabschnitte liegt, kann man die Streichlänge der Entdeckung verdoppeln. Auch in die Tiefe wird die Mineralisierung – bis auf rund 300 Meter – ausgeweitet. Damit, so das Unternehmen, hat Bluebird jetzt das Ausmaß anderer Vorkommen von mehreren Millionen Tonnen im Tennant Creek-Feld erreicht!

Wie Tennant bekannt gab, stieß Bohrung BBDD0018 (bereits zuvor gemeldet) auf 32,5 Meter mit intensiver Hämatit-Kupfer-Mineralisierung, einschließlich einer 7 Meter mächtigen Zone mit 60% massiven Kupfersulfiden. Darüber hinaus traf BBDD0021 eine 30 Meter mächtige Zone mit Hämatit-Alteration, Brekziation und Sulfiden an, einschließlich einer 18 Meter langen Zone mit intensiver Kupfermineralisierung (Chalkosin, natives Kupfer). Hinzu kam Bohrloch BBDD0023, das eine 6 Meter lange Zone mit Hämatit-Alteration und Kupfermineralisierung liefert, die der Interpretation nach oberhalb der dicken, abfallenden Zone liegt, die mit der angepeilten induzierten Polarisationsanomalie (IP-Anomalie) mit geringer Resistivität in Zusammenhang steht, die Tennant derzeit in der Tiefe durch Bohrungen erprobt.

Damit nicht genug haben, wie das Unternehmen weiter mitteilt, zweit weitere Bohrungen Ausdehnungen der Hauptvererzungszone in der Tiefe angetroffen, darunter Bohrloch BBDD0022, das auf eine 20 Meter mächtige Hämatit-Alteration/Mineralisierung stieß, einschließlich einer 10 Meter breiten Zone mit Brekzienbildung und intensiver Kupfermineralisierung.

Es zeichnet sich also ab, dass auch Bluebird ein Volumen erreichen könnte wie es andere Lagerstätten in der näheren Umgebung aufweisen. Dazu gehört zum Beispiel das Peko-Vorkommen, aus dem zwischen 1934 und 1981 etwa 3,7 Mio. Tonnen Erz mit 4% Kupfer und 3,5 g/t Gold gefördert wurden. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der Laboranalyse, die zeigen werden, ob auch Tennant weiterhin hohe Gold- und Kupfergehalte liefern kann.

Potenzial auf weitere Bluebird-Entdeckungen

Tennant Minerals hat nach Aussage von Chairman Matt Driscoll aktuell zwei Bohrgeräte im Einsatz mit denen zum einen weitere Ausdehnungen der Bluebird-Entdeckung untersucht werden. Parallel läuft aber bereits ein zweites Bohrprogramm, mit dem das Unternehmen weitere Ziele innerhalb des so genannten Bluebird-Perseverance-Korridors testet, wo übereinstimmende gravimetrisch-magnetische Anomalien mit Hilfe von IP-Untersuchungen priorisiert wurden, die Ziele mit niedrigem spezifischen Widerstand auf Perseverance North, Perseverance und Bluebird West definiert haben.

Denn Bluebird ist nur ein Ziel im zu 100% Tennant Minerals gehörenden Barkly-Projekt, das am östlichen Rand des Tennant Creek-Kupfer- und Goldfeldes liegt, aus dem zwischen 1934 und 2005 rund 5 Mio. Unzen Gold und mehr als 500.000 Tonnen Kupfer gefördert wurden.
 
Die Bluebird-Entdeckung steht dabei in Zusammenhang mit einem Schwerkrafthoch, das Teil einer 5 Kilometer (!) langen Schwerkraftanomalie ist, die den so genannten Bluebird-Korridor definiert. Diese Schwerkraftanomalie spiegelt eine hochdichte Eisenanreicherung in der primären Zone unterhalb der oberflächennahen Auslaugung wider, die sich bei Bluebird bis in eine Tiefe von 80 Metern erstreckt.

Die Interpretation neuer detaillierter Drohnenmagnetbilder und -modelle hat in Kombination mit detaillierten Gravitationsdaten 12 übereinstimmende Magnet-Gravitations-Kupfer-Gold-Ziele innerhalb einer 2 Kilometer langen Bluebird-Perseverance-Zielzone identifiziert, die sich westlich von Bluebird erstreckt. Diese Hauptzielzone umfasst eine außergewöhnlich starke magnetisch-gravitative Struktur, die sich unterhalb der historischen Perseverance-Goldabbaustätten befindet.

Fazit: Es zeichnet sich immer mehr ab, dass Tennant Minerals schon mit Bluebird eine potenziell äußerst lohnende Kupfer- und Goldentdeckung gemacht hat, die angesichts der neuesten Bohrungen in ihren Ausmaßen – entsprechende Analyseergebnisse vorausgesetzt – anderen, hochgradigen Lagerstätten in der Umgebung entsprechen könnte. Darüber hinaus aber besteht die Möglichkeit, dass Tennant auf dem Barkly-Projekt noch mehrere Entdeckungen wie Bluebird machen könnte. Das Unternehmen stützt sich dabei auch auf geophysikalische (IP-) Daten, die man als Schlüssel eben nicht nur für die Vergrößerung von Bluebird nutzen will, sondern auch für die Erschließung des gesamten Bluebird-Perseverance-Bergbaucamps einschließlich der darin identifizierten zwölf Ziele. Wie immer ist auch bei Tennant Minerals die Exploration ein riskantes Geschäft, doch stehen dem, wie wir hoffen dargelegt zu haben, hier erhebliche Chancen gegenüber! Wir werden weiter berichten.



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