Nach dem Trauerspiel der letzten Wochen hat der US-Dollar im Verhältnis zum kanadischen Dollar wahrscheinlich einen Boden gefunden - das legt zumindest der potenzielle Fehlausbruch unter die 200-Wochen-Linie bei 1,2710 nahe.
Übergeordnet befindet sich das Paar damit nach wie vor in einem relativ flach verlaufenden Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzungslinie bei 1,2355 verläuft. Erst ein Abgleiten darunter würde die im September 2017 angelaufene Erholungsbewegung gefährden.
Die technischen Indikatoren signalisieren ein zunehmendes Aufwärtsmomentum. So hat der trendfolgende MACD jüngst seine Nulllinie zurückerobert, während sich der RSI von einer wichtigen Aufwärtstrendlinie erholen konnte. Beides signalisiert, dass die Bullen so einfach nicht ins Gras beißen wollen.
Weitere Kursgewinne hängen jetzt davon ab, ob der USD/CAD in der kommenden Woche den Widerstandsbereich aus der 200-Wochen-Linie und dem 38,2% Fibonacci-Retracement des gesamten Abwärtsimpulses von Mitte März bis Anfang April bei 1,2750 rasch zurückerobern kann.
Danach wäre der Weg bis mindestens zum 50% Fibonacci-Retracement bei 1,2825 freigeschaufelt. Gelingt den Bullen der Spurt über diese Marke, können sich Anleger auf Zugewinne in Richtung der Wochenhochs vom 2. April bei 1,2945 einstellen.
Dunkle Wolken ziehen dagegen auf, falls das jüngste Wochentief bei 1,2527 unterschritten wird, da sich Anleger dann auf tiefere Kursnotierungen in Richtung der unteren Begrenzungslinie des Aufwärtstrendkanals einstellen müssten, was aber nicht unser Basisszenario ist.
Auf der Unterseite gilt es dagegen das jüngste Wochentief bei 1,2527 nicht zu unterschreiten 1,2355 einstellen müssten, was aber nicht unser Basisszenario ist.

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