Der Goldpreis steht nach einem schwachen Wochenbeginn auch am heutigen Dienstag stark unter Druck und auch Silber tendiert schwächer. Beobachter machen dafür vor allem die Stärke des US-Dollars verantwortlich. Die US-Währung erreichte schon gestern ein neues Jahreshoch und kann nun weiter zulegen.

Hinzu kommt, dass die Risikoaversion an den Aktienmärkten gesunken ist, was dazu führt, dass Gold als Sicherer Hafen weniger gefragt ist. Charttechnisch ist der Goldpreis durch eine wichtige Unterstützung bei 1.480 USD pro Unze gefallen und nähert sich nun der nächsten, wichtigen Unterstützung bei 1.450 USD pro Unze. Wir diese gerissen, sehen Chartanalysten sogar die Chance, dass es bis auf 1.380 USD nach unten geht, den Ausgangspunkt der Sommerrallye im Gold.

Angesichts dessen, dass die US-Notenbank zwar erst einmal keine neuen Zinssenkungen in Aussicht gestellt hat, aber in den letzten Wochen mehrmals 75 Mrd. USD in das Bankensystem gepumpt hat – und damit die striktere Geldpolitik definitiv beendete – ist es nach Ansicht von Analysten aber eine schlechte Idee, sich von Gold zu verabschieden. Dieses stelle im aktuellen Umfeld eine wichtige Absicherung dar, hieß es.

Aktuell kostet eine Unze des gelben Metalls knapp 1.460 USD.


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