Neuer Aufwärtsdruck würde sich aufbauen, wenn die jüngsten Hochs bei 134,40 aus dem Markt genommen werden. Dann besteht Spielraum bis in den Bereich 138,99. Hier liegt das Augusthoch 2015. Knapp darüber verläuft das 76,4% Fibonacci-Niveau bei 139,96, das sich aus dem Dezemberhoch 2015 und dem Junitief 2016 speist.
Erst wenn ein Bruch der 55-Tage-Linie bei 130,97 erfolgt, trüben sich die Perspektiven im EUR/JPY merklich ein. Unterhalb der angeführten Haltelinie befinden sich die nächsten Kursziele bei 129,45 und 128,33. Letzteres ist von großer Bedeutung für den weiteren Kursverlauf. Denn hier verläuft eine Clusterunterstützung aus dem 23,6% Fibonacci-Niveau des gesamten Aufwärtsimpulses seit Ende Juni 2016 bis Ende September 2017 und das alte Ausbruchsniveau.
Die etwas längerfristigen technischen Indikatoren sind derweil positiv zu interpretieren. Zwar lässt die Dynamik des trendfolgenden MACD langsam nach, aber ein Ausstiegssignal wurde noch nicht generiert. Und der RSI bewegte sich kurzfristig im überkauften Bereich, zog sich dann aber wieder etwas zurück. Wir interpretieren diese Entwicklung vielmehr als ein Kräftesammeln als den Beginn einer größeren Korrektur.

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