Gold durchbricht langfristigen Abwärtstrend


Dank zuletzt enttäuschend ausgefallener US-Konjunkturdaten steht die amerikanische Notenbank nicht mehr so stark unter Handlungsdruck wie vor zwei Monaten, woraufhin Investoren den US-Dollar in den vergangenen Tagen verkauft haben und er gegenüber dem Goldpreis zusehends unter Druck kam.

Charttechnisch ist der Goldpreis ebenfalls im Aufwind. So hat die Feinunze mit einem bisherigen Wochenhoch von 1.296 Dollar die extreme Widerstandszone aus dem Abwärtstrend seit September 2011 (akt. bei 1.275 Dollar) sowie dem 61,8% Fibonacci-Retracement des Abwärtsimpulses seit Juli 2016 (1.278 Dollar) unglaublich schnell und dynamisch überwunden. Ein bullisches Candlestickmuster in Form eines sogenannten Morning Stars in der Woche zum 8. Mai unterstreicht den gegenwärtigen Rückenwind.

Diese Steilvorlage über den o.g. charttechnisch wichtigen Bereich könnte das Edelmetall nun in weitere Gewinne ummünzen. Voraussetzung dafür ist aber ein Sprung über das Bewegungshoch vom 17. April bei 1.295 Dollar. Danach liegen zu den nächsten Kurszielen auf der Oberseite, welche sich aus dem 76,4% Fibonacci-Retracement (1.314 Dollar) und dem Hoch vom 07. November bei 1.337 Dollar ergeben, keine nennenswerten Widerstandsmarken.

Eine erste Unterstützung für den Goldpreis liegt nun bei 1.275 Dollar. Dort verläuft der ehemalige Abwärtstrend. Bei einem Bruch darunter ergibt sich unmittelbar weiteres Abwärtspotential bis zu dem positiven Schnittmuster der gleitenden Durchschnitte in Form der 38- und 200-Wochen-Linie bei akt. 1.235 Dollar.

Gold

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