(JK-Trading.com) – Die Vorgaben für den DAX sind nach der Korrekturbewegung in den letzten Tagen und erfolgtem Re-Test der 12.800er Region für die kommende Woche wohl positiv.
Grundsätzlich wäre ein Bruch des Vorwochen- bzw. Mai-Hochs aus technischer Sicht klar bullish und ein Test der Region ums Allzeithoch um 13.600 Punkte würde denkbar, eventuell gar in der kommenden Handelswoche.
Allerdings sind auf der Kehrseite auch Zweifel angebracht und ich könnte mir ebenso vorstellen, dass der DAX eventuell noch einmal unter die 12.800er Marke schaut, den Bereich um 12.600/630 Punkte anläuft.
Der Grund für meine Skepsis: zwar konnte sich der DAX von den politischen Sorgen ausgehend von Italien und zeitgleich wachsender Spannungen um Schwellenländer-Währungen und sich verstärkender Kapitalabflüsse aus diesen (Sorgen, die primär getragen wurden durch die starke Abwertung der türkischen Lira in den letzten Tagen) stabil halten.
Genau hier liegt aber auch der Grund für Zweifel an dem Aufwertungspotential im DAX: sollte ganz besonders die politische Situation in Italien nicht eskalieren (wovon in meinen Augen auszugehen ist), so besteht verstärktes Korrekturpotential im Euro, zum US-Dollar zurück über die 1,19er Marke.
Ein anziehender Euro könnte allerdings das Aufwärts-Momentum im DAX eindämmen und ausgehend hiervon davon abhalten die 13.200er Marke zu überwinden.
Zusammengefasst bedeutet das: die kommende Woche wird ein Tauziehen zwischen Bullen und Bären, in dessen Mittelpunkt der Devisenmarkt und hier der Euro stehen dürfte.
Sollte der Euro keine Korrekturbewegung initiieren können, so dürften die Bullen die 13.200 wohl erobern und somit die Grundlage für eine zeitnahe Attacke aufs Allzeithoch legen.
Korrigiert der Euro hingegen infolge einer sich entspannenden Lage um Italien, die bspw. durch einen Rücksetzer im Zins-Differential 10-jähriger italienischer und deutscher Anleihen auf den Weg gebracht werden könnte, wäre im DAX ein nochmaliger Test der 12.800er Region einzukalkulieren.

Chart erstellt mit Guidants
Analyse geschrieben von Jens Klatt, Gründer von Jens Klatt Trading
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