Tansania schaltet die Ampel für Investoren auf grün. Samia Suluhu Hassan, seit dem 19. März 2021 neue Präsidentin von Tansania, ist eine Politikerin, die ihren Ankündigungen Taten folgen lässt. Am 5. April dieses Jahres hatte sie in einer programmatischen Rede die Öffnung des Landes für ausländische Investoren angekündigt. Namentlich die Steuerbehörde war angewiesen worden, „hart daran zu arbeiten, das Vertrauen der internationalen Wirtschaft zurückzugewinnen“, das unter ihrem plötzlich verstorbenen Vorgänger John P. Magafuli beinahe ein volles Jahrzehnt lang untergraben worden war.

Gesagt, getan. Wer in diesen Tagen die Nachrichten aus Tansania verfolgt, kann deutlich die Zeichen für eine Zeitenwende erkennen. Heute haben die tansanischen Behörden der australischen Gesellschaft OreCorp (ASX: ORR) nach jahrelangen Verzögerungen die Bergbaulizenz erteilt. Experten gehen davon aus, dass dieses Projekt Tansanias nächste Goldmine sein wird.

Ebenfalls in dieser Woche haben Barrick Gold (TSX: ABX) und der Junior Tembo Gold (TSXV: TEM; FRA: T23A) das Go für die Übertragung von Lizenzen in der Nachbarschaft von Barricks Weltklassemine Bulyanhulu bekannt gegeben. Barrick zahlt 6 Mio. USD und wird 5,5prozentiger Aktionär von Tembo Gold. https://goldinvest.de/aus-der-redaktion/tembo-gold-corp/mega-deal-tembo-gold-kommt-mit-barrick-gold-ins-geschaeft. Barricks CEO Mark Bristow selbst bezeichnete die Akquisition als „bedeutenden Schritt in der Strategie des Unternehmens, seine Investitionen in neue Wachstumsmöglichkeiten in Tansania zu erhöhen.“

Tansania will zurück ins Geschäft

Es gibt noch weitere positive Nachrichten. Auch Kabanga Nickel, Eigentümer des vermutlich größten und reichsten Nickelprojekts der Welt, hat inzwischen die Lizenz für sein Projekt erhalten. Zum geplanten Börsengang in London will das Unternehmen von internationalen Investoren 1,3 Mrd. USD für die Erschließung seiner Mine einwerben. Selbst dem Tesla-CEO Elon Musk war das Kabanga Projekt auf seinem Twitterkanal ein aufmunternder Kommentar wert. https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-11-18/kabanga-says-tanzania-mine-may-answer-elon-musk-s-nickel-plea

Es ist offenkundig, dass Tansania zurück ins Geschäft will. Wenn sich die Öffnung fortsetzt, könnten sich auch die Fesseln von anderen Projekten lösen, die zum Teil seit Jahren politisch kaltgestellt worden sind. Wir denken hier insbesondere an das Graphitprojekt Epanko von Ecograf Ltd. (ASX: EGR; FRA: FMK). https://goldinvest.de/profile/64-kibaran-resources-ltd Seit Jahren haben sich Ecograf und die deutsche KfW IPEX Bank für das Projekt stark gemacht. Die fertige Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2015 wurde 2017 aufwändig für Abermillionen Dollar nochmals von unabhängigen Ingenieuren geprüft. Die IPEX-Bank wurde im April 2019 beauftragt, für Epanko eine vorrangige Fremdfinanzierung in Höhe von ca. 40 Mio. USD zu arrangieren. Technisch wäre das Projekt seit langem reif für eine Abbauentscheidung, doch bis heute haben die tansanischen Behörden die formalen Voraussetzungen für eine Kreditgewährung der IPEX Bank nicht erfüllt.

Die genannten Beispiele sprechen dafür, dass in Tansania gerade eine Zeitenwende für Investoren im Gang ist. Insbesondere die erfolgreiche Finanzierung von Kibanga-Nickel könnte das weithin sichtbare Signal für einen neuen Investitions-Boom in Tansania sein. Wie es scheint, arbeitet die neue Präsidentin genau darauf hin zu.

 


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