Nach Ansicht der Analysten von Equity Research befindet sich die Aktie von Sonoro Gold (WKN A2QCST / TSXV SGO) in einem so genannten „Sweet Spot“ kurz vor der Veröffentlichung der Wirtschaftlichkeitsdaten zur geplanten Goldproduktion auf dem Cerro Caliche-Projekt in Mexiko.
Nach Ansicht der Schweizer Experten sollte die Aktie von Sonoro vom Übergang vom Explorer zum Cashflow generierenden Edelmetallproduzenten stark profitieren können, wie es die Papiere vieler Minengesellschaften in dieser Phase tun. Ein Beispiel, dass Swiss Equity dabei anführt, ist der Bergbaukonzern Ivanhoe Mines, dessen Aktie in dieser Periode der Unternehmensentwicklung von 2 Dollar im Jahr 2020 auf fast 10 Dollar nur rund ein Jahr später gestiegen sei. Und, so die Analysten, der interne Zinsfuß von Cerro Caliche liegen um ein Vielfaches über dem von Ivanhoes Kamoa Kakula-Projekt, während die Amortisierungsdauer des Sonoro-Projekts eher in Monaten als in Jahren zu messen sein dürfte!
Ein weiteres, interessantes Beispiel, dass Equity Research anführt, ist Minera Alamos. Die Gesellschaft verfügt über drei Produkte, die produzierende Mine Santana sowie zwei Explorationsprojekte – wie bei Sonoro im mexikanischen Bundesstaat Sonora. Und die Börsenbewertung von Mineras Alamos liegt bei 323 Mio. Dollar, während Sonoro 50 Mio. Dollar auf die Wage bringt. Der Auslöser für den ursprünglichen Anstieg von 0,10 auf 0,78 Dollar war laut den Experten der Erhalt einer Genehmigung, die den Bau der Santana-Mine erlaubte. Mineras Alamos hat aber keine PEA veröffentlicht, sodass das Unternehmen kaum Details zu seiner Mine veröffentlichen darf, heißt es bei Equity Research und stark verwässernde Aktienfinanzierungen sowie die Abgabe einer NSR von 3% hinnehmen musste.
Sonoro hingegen wolle den Bau der Mine über Kredite finanzieren und plane deshalb, eine PEA auf dem Niveau einer Vormachbarkeitsstudie zu präsentieren. Sonoro verfüge zudem über erhebliches Potenzial auf eine weitere Steigerung der Ressourcen sowie über ein zweites, aussichtsreiches Projekt, das allerdings auf Eis liege, bis die Minenentwicklung auf Cerro Caliche wirklich angelaufen ist. Auf jeden Fall macht die Kursentwicklung bei Mineras Alamos Equity Research zuversichtlich, dass die Sonoro-Aktie sich ähnlich entwickeln könnte. Schließlich seien die Mineras Alamos-Aktien um 700% gestiegen, obwohl fast eine halbe Milliarde Aktien ausstehend gewesen seien. Es dürfte interessant sein, wie sich die Sonoro-Aktie verhalten wird, wenn man bedenkt, dass hier nur ca. ein Drittel der Aktienanzahl aussteht. Auch charttechnisch sehen die Experten Stärke bei Sonoro.
Setzt Equity Research nun die das in der letzten Empfehlung verwendete Modell an, bei dem man von 80.000 Unzen Gold pro Jahr und AISC (all-in sustaining costs) von 1.200 USD pro Unze ausgeht sowie den Goldpreis nach unten korrigiert um dessen Rücksetzer zu berücksichtigen, sei es immer noch einfach zu verstehen, warum die Sonoro-Aktie steige.
Der Cashflow, auf den Sonoro ab Produktionsbeginn abziele, beginne bei 0,29 CAD pro Aktie und sollte von dort aus steigen, da das Management davon ausgehe, die Cerro Caliche-Ressource mit weiteren Bohrungen kontinuierlich steigern und daraufhin die Produktion erhöhen zu können, so die Analysten. Bei Verwendung eines Kurs-Cashflow-Multiplikators von 4 würde mit dem anfänglichen Cashflow von Cerro Caliche ein erstes Kursziel von 1,16 CAD zustande kommen, erläutert Equity Research. Das sei fast das Vierfache des aktuellen Kurses von 0,32 CAD.
Equity Research geht zudem davon aus, dass der Bullenmarkt im Gold in den kommenden Monaten wieder in Fahrt kommt, was höhere Margen und einen höheren Cashflow für Sonoro bedeuten würde. Was wiederum zu einer substanziellen Anhebung des aktuellen Kursziels von 1,16 CAD führen würde, hieß es abschließend.
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