
Sonic-Bohrungen sind eine höchst effektive Bodendurchdringungstechnik
Heute berichtete Belmont Resources Inc. über den baldigen Bohrstart. Ein erfahrenes Lithiumsolen-Bohrunternehmen wird gerade unter Vertrag genommen, um das Phase-1 Tiefenbohrprogramm auf dem Kibby Basin Grundstück in Nevada durchzuführen. Das Projekt befindet sich 65 km nördlich vom Clayton Valley, d.h. Kibby Basin ist näher zur Gigafactory #1 von Tesla Motors.
Eine 2016 durchgeführte Gravitätsmessung konnte das Potential für lithiumhaltige Solen bekräftigen; und zwar in einem geologischen Umfeld, das starke Ähnlichkeiten mit dem Clayton Valley hat.
Die Bohrungen werden unverzüglich starten, sobald die Bohrmannschaft bereit ist und Zugang zum Grundstück nach einem ungewöhnlich nassem Winter möglich ist. Insgesamt werden 4 Löcher über eine Gesamtlänge von etwa 457 m in Phase-1 gebohrt, wobei 2 Löcher eine geplante Tiefe von 152 m haben und die anderen 2 Löcher bis in Tiefen von 76 m vorstoßen werden.
Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von nur 1 Mio. EUR bietet Belmont nun aussergwöhnlich starkes Aufwertungspotential, sofern das bevorstehende Bohrprogramm positive Ergebnisse erzielt. Allerdings steigen Lithiumaktien typischerweise allein schon mit der Bohrankündigung merklich an, da sich die Ersten für einen vermeintlichen Bohrerfolg positionieren.
Rockstone freut sich auf die Bohrungen, da Lithiumgehalte entdeckt werden können, die ähnlich hoch sind wie einst im Clayton Valley, als dort in den 1960ern die Lithiumproduktion mit schätzungsweise >400 mg/L begann. Dies wäre eine bedeutende Errungenschaft für Belmont, ihren Aktionären und Nevada als Ganzes, da die Clayton Valley Lithiumressource wohl nahezu erschöpft ist und alternative Quellen gefunden werden müssen.

Basierend auf den Ergebnissen der 2016 abgeschlossenen Geophysikuntersuchung empfiehlt der Explorationsgeologe von Belmont, Robert Cuffney, die ersten 4 Löcher mit einem sog. Sonic-Bohrgerät durchzuführen.
Der Standort der 3 vorgeschlagenen Bohrlöcher befindet sich nahe der östlichen Verwerfung, die an das Becken gebunden ist und wo Lithiumsolenkonzentrationen analog zur Paymaster Fault Verwerfung vom Clayton Valley wahrscheinlich sind.
Das 4. Loch ist eine sog. stratigraphische Bohrung nahe der zentralen Achse des Beckens. Diese Bohrung wird nach porösen Beckensedimenten testen, die für Lithiumsolen als Aquifer fungieren.
Die Entscheidung, mit einem Sonic-Bohrgerät zu beginnen, wurde aus folgenden Gründen getroffen:
1) Ununterbrochene Bohrkerne erzielen wesentlich bessere geologische Informationen als die Proben von Schlag- oder RC-Bohrern (“percussion or reverse circulation drill rigs”), weil feine Playa-Sedimente dazu tendieren, weggespült zu werden;
2) Mit einem Kernbohrer muss Belmont keine Bohrloch-Geophysikmessungen durchführen, um Aquifer zu finden, wodurch viel Zeit und Geld gespart wird;
3) Gute Wasser- bzw. Solenproben können ohne Kontaminierung durch Bohrflüssigkeiten erzielt werden;
4) Sonic-Bohrungen benötigen keine Wasserinjizierungen, wodurch Kosten reduziert werden;
5) Sonic-Bohrungen tendieren dazu, die Lochwand nicht zu destabilisieren (im Gegensatz zu Schlagbohrern), sodass wesentlich bessere Ergebnisse werden können.
Das 3D-Gravitätsmodell demonstriert das Potential eines riesigen Solenreservoirs mit geschätzten Ausmaßen von 4 km2 und einer Tiefe von mindestens 1,5 km. Das positive Gesamtbild wird schliesslich noch von der hohen Wahrscheinlichkeit abgerundet, dass die unterirdischen Wässer geothermisch (d.h. heiss) sind. Eine 7,4 km lange Struktur konnte im Kibby Valley entdeckt werden, dessen Eigenschaften gleich sind mit den grossen Strukturen, welche die südliche Seite vom Clayton Valley anbinden.
Die Zeichen stehen also ausgesprochen gut, dass Belmont mit dem bevorstehenden Bohrprogramm eine signifikante Entdeckung macht, die das Unternehmen über Nacht zu einer der erfolgreichsten Lithiumaktien aufsteigen lassen würde, denn eine Alternative zum “überbeanspruchten” Clayton Valley wird noch immer händeringend in Nevada nahe der Gigafactory #1 gesucht.

Das Kibby Basin (entfernte Becken-Topographie mit Sicht nach Süd-Südwesten; wahrscheinlich sieht so die Topographie aus, wenn die Ablagerungen im Becken entfernt wären).

Abbildung 1: Modellierte Beckentiefe über grauschattierter Topographie. Die Abbildung zeigt die Beckentiefe bzw. Dicke/Mächtigkeit der Beckenablagerungen unterhalb der Erdoberfläche. Das Becken erreicht eine maximale Tiefe bei knapp 4.000 m mit Komplexität entlang den Beckenrändern. Die gesamte “Z”-Form des Beckens, die schon von Wright (2016) beschrieben wurde, wird sogar noch stärker im neuen Beckenmodell betont.

CBA Gravität mit Sicht nach Nordosten (vermutlich sieht so die Topographie aus, wenn die Ablagerungen im Becken entfernt wären; die lithiumreiche Sole wird nicht nur in der tiefsten Stelle des Beckens erwartet, das laut Modell direkt unter dem Grundstück von Belmont vorkommt)
Gravitätsuntersuchung auf dem Kibby Basin Grundstück von Belmont.



Schwarzweiss-Aufnahme vom Kibby Basin (flache Fläche im Zentrum vom Foto).
Laut dem Interpretationsbericht zur Gravitätsuntersuchung:
“Der 2. bedeutende Faktor, der die Viabilität eines Modells kontrolliert, ist die Festlegung der korrekten Dichte für die Ablagerungen im Becken. Ein einziges Bohrloch befindet sich im Becken, wie in Abbildung 1 erkannt werden kann. Dieses Loch wurde 1969 vom Unternehmen Monte Cristo Oil Corp. zur Exploration nach Öl- und Gas gebohrt. Keine lithologischen Daten sind vorhanden; jedoch sind Dichte-Daten vom Bohrloch vom Nevada Bureau of Mines verfügbar. Die Überprüfung dieser Daten erbrachte eine angemessene Gesamtdichte von 2,1 g/cc für die Beckenablagerungen. Dies ist eine typischer und vernünftiger Wert für die Beckenablagerungen...
Ferner enthüllte die Überprüfung der Daten, dass die Dichte nahe 1.200 m Tiefe zunimmt und einen durchgängigen Durchschnittswert von 2,3 g/cc bishin zu 2,4 g/cc an der Bohrlochsohle in 1.455 m Tiefe hat. Diese Dichte liegt unter der geschätzten Dichte vom Grundgestein (2,6 g/cc); wobei es auch möglich sein könnte, dass es sich um verwittertes Grundgestein oder eine basale Einheit im Ablagerungsmaterial handelt. Interessanterweise platziert das Gravitätsmodell das Grundgestein in einer Tiefe von 1.200 m in der Nähe vom Bohrloch...
Das Modell enthüllt ein nach Nord-Süd ausgedehntes Becken mit einer Tiefe von bis zu 4.000 m, was nicht ungewöhnlich für Becken im Walker Lane ist. Zu bemerken gilt es die Asymmetrie im Ost-West-Profil des Beckens.
Abbildung [2] zeigt den Querschnitt durch das Beckenmodell 600 m nördlich vom Grundstück. Dieser Querschnitt ist für den grössten Teil der Beckenlänge typisch. Die westliche Seite vom Becken wird durch mehrere kleinere Strukturen verkörpert, während die östliche Seite offensichtlich von einer grossen Struktur kontrolliert wird. Diese Struktur ist in Abbildungen [3] und [4] eingezeichnet. Diese Struktur ist sehr markant in ihrem Gefälle (siehe Abbildung 3).

Abbildung 2: Ost-West-Durchschnitt vom Beckenmodell (Sicht nach Norden)

Abbildung 3: Gravitäts-Gesamt-Gradient mit interpretierten Strukturen

Abbildung 4: Beckentiefen-Modell mit interpretierten Strukturen
Zampirro überprüfte 2003 die Lithiumsolen-Geologie und -Geometrie der Clayton Valley Lagerstätte (die 3 unten gezeigten Abbildungen stammen aus seinem Bericht).


Die Solen befinden sich in mehreren Schichten entlang dem südlichen Rand vom Clayton Valley direkt neben den Verwerfungen namens Cross Central und Paymaster Canyon, welche den südlichen Rand vom Tal bilden. Darüberhinaus werden die Aquifer von porösen/durchlässigen Schichten kontrolliert, die nach Süden in die Strukturen abfallen. Es ist klar, dass das Abfallen von porösen Beckensedimenten in Richtung einer grossen Becken-Einbindungsstruktur eine Geometrie darstellt, die dienlich ist, um Solen einzudämmen.
Eine ähnliche Geometrie wird vom Beckenmodell und assoziierten Struktur-Interpretationen für das Kibby Basin indiziert. Selbstverständlich vorhersagt das Modell weder das Gefälle der Beckensedimente noch das Vorhandensein von Lithiumsolen. Nichtsdestotrotz ist die Becken-Geometrie ausreichend ähnlich der Clayton Valley Lagerstätte, sodass weitere Exploration nahegelegt wird.
Beim Kibby Basin wäre die grosse Struktur entlang der östlichen Beckenseite ein Analog zu den Cross Central und Paymaster Canyon Verwerfungen im Clayton Valley. Da das Kibby Basin auseinandergezogen wurde, kann man sich vorstellen, dass Blöcke aus Beckenablagerungen nach Osten rotiert wurden, da die grosse ostgebundene Struktur den Grossteil der Erweiterung ausmacht.
Andere Strukturen und strukturelle Kreuzungen, die das Kibby Basin hauptsächlich einbindet, sollten ebenfalls für mögliche Zielstellen der Solenkonzentration betrachtet werden. In der Tat hat Zampirro bemerkt, dass strukturelle Kreuzungen die Solenkonzentration im Clayton Valley kontrolliert haben. Wie von Wright im Jahr 2016 bemerkt, befinden sich Blöcke aus jungem Basalt (QTb) wahrscheinlich innerhalb den Beckenablagerungen und könnten somit als Fallen bzw. Barrieren für laterale Solenbewegungen fungiert haben. Diese Art von Solenfalle ist gewiss ungewöhlich, doch sollte dies ebenfalls in Erwägung gezogen werden.”
Unternehmensdetails
Belmont Resources Inc.
Suite 600 - 625 Howe Street
Vancouver, BC, V6C2T6 Kanada
Telefon: +1 604 683 6648
Email: [email protected]
Aktien im Markt: 35.400.953

Kanada-Symbol (TSX.V): BEA
Aktueller Kurs: $0,07 CAD (22.02.2017)
Marktkapitalisierung: $3 Mio. CAD

Deutschland-Symbol / WKN (Frankfurt): L3L1 / A1JNZE
Aktueller Kurs: €0,04 EUR (02/23/2017)
Marktkapitalisierung: €1 Mio. EUR
Report-Übersicht
Report #4: “Das perfekte Lithiumbecken?“
Report #3: “Markantes Gravitätstief auf dem Kibby Basin Lithiumsolen-Grundstück identifiziert“
Report #2: “Dunkle Wolken über dem Clayton Valley und grünes Licht für das Kibby Basin Projekt von Belmont“
Report #1: “Lithium: Frühwarnreport über Belmont Resources“
Disclaimer: Bitte lesen Sie den vollständigen Disclaimer im vollständigen Research Report als PDF auf der Webseite von Rockstone Research, da fundamentale Risiken und Interessenkonflikte vorherrschen.
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