Die ersten, positiven Eindrücke wiederholen sich: Erst Anfang September hatte P2 Gold (WKN A2QCBZ / TSXV PGLD) starke Bohrergebnisse von seinem Gold- und Kupferprojekt Gabbs in Nevada gemeldet, die man jetzt bestätigen kann!
Wie die Company nämlich brandaktuell meldet, hat man auch mit den letzten zwei Diamantkernbohrungen (GBD-003 und 004) der ersten Bohrphase im Walker-Lane Trend Nevadas Gold- und Kupfer über beeindruckende Mächtigkeiten nachgewiesen. P2 Gold hatte mit beiden Bohrungen auf die Ausweitung der Vererzung getestet, die man mit dem ersten Bohrloch auf Gabbs entdeckt hatte.
Und mit beiden Bohrungen stieß man nahe der Oberfläche auf hochgradigere Gold- und Kupfervererzung wie sie auch in den historischen Bohrungen in der Sullivan-Zone entdeckt wurden. Und wie P2-CEO Joe Ovsenek – übrigens ehemals CEO des Goldproduzenten Pretium Resources – erklärte, übertrafen die Ergebnisse wie schon beim ersten Gabbs-Bohrloch die Erwartungen des Managements sowohl in Hinsicht auf die Mächtigkeit der Vererzungsabschnitte als auch auf deren Metallgehalte!
Damit sieht Ovsenek auch die Theorie des Unternehmens bestätigt, dass die historischen Bohrungen die Mächtigkeit und die Gehalte der Gold- und Kupfervererzung zu niedrig angaben. P2 Gold hat jetzt ein Programm von Rückspülbohrungen abgeschlossen, die auf den Resultaten der Diamantkernbohrungen aufbauen sollen.
Die neuen Bohrlöcher erbrachten unter anderem:
- 0,78 g/t Goldäquivalent (0,48 g/t Gold und 0,26% Kupfer) über 74,49 Meter, darunter 15,24 Meter mit 1,27 g/t Goldäquivalent (0,86 g/t Gold und 0,36% Kupfer) in Bohrung GBD-003 und
- 1,41 g/t Goldäquivalent (1,00 g/t Gold und 0,36% Kupfer) über 85,71 Meter, darunter 40,75 Meter mit 2,14 g/t Goldäquivalent (1,56 g/t Gold und 0,50% Kupfer) in Bohrloch GBD-004. Diese Bohrung endete zudem in Vererzung, sodass Potenzial auf eine weitere Ausdehnung besteht.
In der Vergangenheit hatten sich die Bohrungen in der Sullivan-Zone auf Oxidgoldvererzung nahe der Oberfläche konzentriert, wobei eine erhebliche Zahl der Bohrlöcher in Vererzung endete oder nicht auf ihren Kupfergehalt untersucht wurde. So ist zum Beispiel die Vererzung in GBD-003 rund 40 Meter breiter als in den historischen Bohrungen, während die Gold- und Kupfermineralisierung in GBD-004 sogar mindestens 60 Meter mächtiger ist als historisch nachgewiesen! Und das bei zudem höheren Durchschnittsgehalten.
P2 Gold wies nun – i.d.R. leichter zu verarbeitende – Oxidgoldvererzung bis in eine Tiefe von 120 Metern in GBD-003 nach, während GBD-004 über die gesamte Länge Oxidgolderz aufwies. Das Unternehmen hatte vor Kurzem bereits metallurgische Tests durchgeführt und dabei bestätigt, dass die Gold- und Kupfervererzung vergleichsweise hohe Gewinnungsraten sowohl mit Hilfe der Haufenlaugung als auch konventionellen Vermahlungsmethoden erbrachte.
Fazit: P2 Gold hat mit seinen vier Diamantkernbohrungen auf Gabbs einen sehr guten Anfang gemacht und signifikante Gold- und Kupfervererzung nachgewiesen. Die Experten des Unternehmens hatten den richtigen Riecher als sie die – jetzt bestätigte These – aufstellten, dass die historischen Bohrungen die Mächtigkeit und die Gehalte der Vererzung zu niedrig angesetzt hatten. Kommt hinzu, dass zahlreiche historische Proben gar nicht auf Kupfer untersucht wurden und das Oxidkupfer somit noch nicht in der bereits bestehenden Ressource - 1,84 Millionen Unzen Goldäquivalent – enthalten ist. Entsprechend besteht hier eine signifikante Gelegenheit, die enthaltenden Unzen Goldäquivalent zu steigern.
Abgesehen davon hat P2 Gold noch 27 Rückspülbohrungen mit einer Gesamtlänge von 4.120 Metern auf Gabbs abgeschlossen, die nun im Labor analysiert werden. Die Ergebnisse sollten in absehbarer Zeit – das hängt von der Auslastung der Labore ab – eingehen und dann veröffentlicht werden, sodass für weitere Spannung gesorgt ist. Wir werden weiter berichten.
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