Der Rallye des neuseeländischen Dollar im Verhältnis zum US-Dollar ist an einem Schlüsselwiderstand die Puste ausgegangen. Nachdem das Paar zum Wochenschluss einen Sprung auf die Abwärtstrendlinie seit Juli 2017 (akt. bei 0,7400 Dollar) wagte, folgte im späten amerikanischen Geschäft eine klassische Rolle rückwärts.
In der Folge entwickelte sich ein so genanntes bearish Engulfing, was kurzfristig einen Belastungsfaktor für das Paar darstellen dürfte. Insofern sollten Anleger jetzt die Tiefs vom 12./13. April bei 0,7350 Dollar beachten, denn ein Abgleiten unter diese Kursniveaus würde eine kleine, obere Umkehr signalisieren.
Bei einer negativen Kursentwicklung fungiert die Glättung der letzten 38 Tage bei 0,7280 Dollar als erste Chartunterstützung. Weitere Verluste könnten einen Rückschlag in Richtung der 90-Tage-Linie bei 0,7230 Dollar bedeuten. Knapp darunter bei 0,7188 Dollar verläuft bereits die wichtige 200-Tage-Linie. Spätestens hier sollte sich der Kurs aber stabilisieren.
Grund dafür ist die noch immer positive Konstellation der technischen Indikatoren. Schließlich hat der MACD erst vor kurzem seine Nulllinie von unten nach oben durchschritten und der RSI-Indikator hat noch ausreichend Platz auf der Oberseite.
Ein Ende der jüngst losgetretenen Korrektur würde aber nur ein Sprung über die o.g. Abwärtstrendlinie bei 0,7400 Dollar anzeigen.

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