- Zahl der Arbeitsplätze dürfte im März um 190K zugelegt haben
- Stellenkürzungen signalisieren ein schwaches Nonfarm Payrolls - NFP Ergebnis
Es ist wieder einmal so weit, die Nonfarm Payrolls (NFP) werden am Freitag veröffentlicht. Es wird wahrscheinlich zu einem weiteren soliden Wachstum kommen, auch wenn dieses hinter dem Februar Ergebnis von 313K zurück bleibt. Laut Marktprognose konnten in der US Wirtschaft im März 190K Arbeitsplätze geschaffen werden, während die Arbeitslosenquote von 4,1 % auf 4,0 % gefallen ist. Es ist damit zu rechnen, dass die durchschnittlichen Stundenlöhne auf Monatsbasis um 0,2 % und auf Jahresbasis um 2,7 % zulegen. Letztere sind für den Markt besonders spannend, da diese Ergebnisse Hinweise auf den Inflationsdruck und somit auf die künftige Fed Politik liefern.
Allgemein sieht es am Arbeitsmarkt sehr gut aus. Das Februar Ergebnis war mit 313K mehr als überzeugend und die Daten der beiden Vormonate wurden um insgesamt 54K nach oben revidiert. Am Mittwoch konnten bereits die ADP Arbeitsmarktdaten überzeugen und ein ermutigendes Ergebnis von 241K abliefern, während die Marktprognose bei lediglich 205K lag. Mit 176K Arbeitsplätzen gab es das größte Wachstum im Dienstleistungssektor.
Es sieht nicht gut aus für die Nonfarm Payrolls - NFP
Die Challenger Stellenkürzungen fielen jedoch am heutigen Donnerstag enttäuschend aus, da es von 35.369 im Februar zu einem Anstieg auf 60.357 im März kam. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist in der Woche zum 31. März um 24K auf 242K gestiegen, während die Lesung der Vorwoche um 3K nach oben revidiert werden musste.
Der Freitag wird aber nicht nur im Hinblick auf die Beschäftigungszahlen interessant werden. Ein weiteres Highlight ist die Rede des Fed Vorsitzenden Powell vor dem Economic Club of Chicago. Mit wirklich bahnbrechenden Informationen ist nicht zu rechnen, aber vielleicht gibt es dann noch ein Detail, welches uns im Hinblick auf die geldpolitische Sitzung im März und dem Dot-Plot bisher verborgen blieb.
An der politischen Front hat sich in letzter Zeit einiges getan. In Großbritannien wurde ein ehemaliger russischer Spion vergiftet und dies führte dazu, dass mehrere westliche Nationen russische Diplomaten des Landes verwiesen und als Gegenmaßnahme warf Russland westliche Diplomaten aus dem Land. Hinzu kam die Entscheidung von US Präsident Trump, Zölle auf Stahl und Aluminium zu verhängen, so dass ein Handelskrieg zwischen den USA und China droht, da nun auch China amerikanische Importe verzollt.
Der drohende Handelskrieg hielt die Investoren in dieser Woche auf Trab, aber bereits am Mittwoch scheint das Interesse in diesem Zusammenhang zurück gegangen zu sein, da die Trader hoffen, dass es zu einer gütlichen Einigung zwischen den beiden Ländern kommen wird.
EUR/USD zu beobachtende Ebenen

Seit mehr als einem Monat wird der EUR/USD in einer Range um 1,2300 gehandelt, da die politischen Sorgen zu Unsicherheit führen und die Anleger somit Vorsicht walten lassen. Damit sich an dieser Situation etwas ändert muss der NFP Bericht massiv von der Marktprognose abweichen, damit es zu einer größeren Reaktion des Marktes kommt. Am 1. März erreichte das Paar das Tief der Range bei 1,2154 und auf dem Tageschart ist gut zu erkennen, dass das Aufwärtspotenzial begrenzt ist. Der Handel findet unter dem 20-Tage-MA statt, während der RSI-Indikator sein neues Tief bei 43 bildete. Auf dem gleichen Chart ist der Momentum Indikator neutral und so gibt es keinen klaren Trend. Der 100-Tage-MA bietet im Bereich der 1,2200 eine dynamische Unterstützung, die noch vor dem erwähnten Tief vom 1. März liegt. Die 1,2100 ist ebenfalls eine relevante Ebene, da hier in den Jahren 2015 und 2017 die jeweiligen Jahreshochs gebildet wurden. Nach oben befinden sich Widerstände bei 1,2330-40 und 1,2370/80. Es scheint unwahrscheinlich, dass das Paar diesen Bereich durchbrechen kann, doch wenn dies der Fall sein sollte, so ist mit einem Test der 1,2410 zu rechnen.
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