Der US-amerikanische Goldproduzent Newmont Mining (WKN 853823) hat am heutigen Donnerstag einen besser als erwartet ausgefallenen Quartalsbericht vorgelegt. Der Konzern hielt zudem an einer Produktionsprognose fest, die bedeuten würde, dass man den Konkurrenten Barrick Gold (870450) als weltweit größten Goldproduzenten ablöst!

Newmont teilte mit, dass die Goldproduktion des vierten Quartals 2017 um 1,4% auf 1,34 Mio. Unzen stieg, womit man mit Barricks Performance gleichzog. In den kommenden zwei Jahre will das Unternehmen zwischen 4,9 und 5,4 Mio. Unzen des gelben Metalls produzieren und dann zwischen 4,6 und 5,1 Mio. Unzen pro Jahr bis Ende 2022.

Im Gegensatz dazu hat die kanadische Barrick ihre Produktionsprognose für 2018 auf 4,5 bis 5 Mo. Unzen Gold gesenkt und rechnet 2019 bis 2022 mit 4,2 bis 4,6 Mio. Unzen pro Jahr.

Newmont teilte heute zudem mit, dass die kostengünstigere Produktion von seinen neueren Minen zusammen mit einem Anstieg der Produktivität 2017 einen 88%igen Anstieg des freien Cash-Flows auf 1,48 Mrd. Dollar begünstigt habe. Das wiederum habe es erlaubt, in fünf neue Projekte zu investieren und die Dividende um 87% anzuheben. Auch die Investitionen in die Exploration habe man anheben können, erklärte CEO Gary Goldberg, sodass es zum ersten Mal seit fünf Jahren gelungen sei, die Ausbeutung der Reserven auszugleichen.

Der Konzern, der zum Ende des Quartals über 3,3 Mrd. Dollar Cash verfügte, meldete einen bereinigten Gewinn von 40 Cent pro Aktie, während Analysten im Vorfeld von 38 Cent je Aktie ausgegangen waren. Die so genannten „all-in sustaining costs“ (AISC) stiegen allerdings um 5,4% auf 968 USD pro Unze.

Newmont hob zudem sein Investitionsbudget für das laufende Jahr auf 1,2 bis 13, Mrd. Dollar an, nachdem man im Dezember noch von 900 Mio. bis 1 Mrd. Dollar ausgegangen war. Bereits am Mittwoch hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass man 2017 über Goldreserven von 68,5 Mio. Unzen verfügte. Dieser Wert war gegenüber 2016 unverändert, da man die ausgebeuteten Reserven durch Exploration, Projekte und Akquisitionen ersetzen konnte. Die Goldressourcen stiegen um 1% auf 48,2 Mio. Unzen.

 

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