Eine Verkaufslawine hat den technologielastigen US-Index Nasdaq 100 gestern erneut massiv unter Druck gebracht. Die wichtige Marke von 11.600 Punkten wurde nachhaltig durchbrochen und der Weg in Richtung Septembertiefs unter 10.700 Punkten frei gemacht. An welchen Marken die Händler nun Orientierung finden, erfahren Sie direkt in diesem Beitrag sowie in der Videoanalyse mit Tickmill-Analyst Mike Seidl.
Verkaufslawine in vollem Gang

Der Kursrückgang der vergangenen 2 Handelswochen im Nasdaq 100 hat zu Wochenbeginn erstmals die Marke von 11.600 Punkten unterschritten. Der folgenden Retest am Dienstag war wenig erfolgreich. Denn am gestrigen Handelstag löste der Abprall aus technischer Sicht eine Verkaufslawine aus, die deutlich in Richtung der Unterstützung um 11.200 Punkte gelaufen ist. Durch das tiefere Zwischenhoch bei 12.256 Punkten und die nun durchbrochene Unterstützung bei 11.600 Punkten ist das Chartbild nun deutlich bärisch eingefärbt und bringt neben der Unterstützung bei 11.200 Punkten nun auch wieder den Drehbereich bei 11.000 Punkten sowie den Support am Septembertief bei gut 10.675 Punkten ins Gespräch.
Planung einer bullischen Gegenreaktion

Doch bei all den bärischen Impressionen im Tageschart, gibt es durchaus Anlass zur Planung einer Gegenbewegung. Denn wenn nach massiven Abgaben plötzlich die Verkäufer fehlen, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Bounce nach oben recht hoch. Mit Blick in den untergeordneten Trendverlauf bieten sich aus aktueller Sicht zunächst ganz klar die beiden Verkaufslevel an den psychologisch wichtigen Marken bei 11.400 Punkten und 11.600 Punkten an. Kommt es auf Grund der aktuellen Volatilität jedoch zu einer ausgedehnten Erholung, stehen die höheren Drehpunkte um 11.750 – 11.800 Punkte, 11.960 – 12.035 Punkte sowie 12.180 Punkte ebenfalls auf der Liste der planbaren Zielbereiche für die regressive Phase.
Videobesprechung
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Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
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