Goldgigant Barrick Gold (WKN 870450 / TSX ABX) hat im ersten Quartal nach der Fusion mit Randgold Resources einen Gewinn erzielt. Und das Joint Venture mit Newmont Goldcorp (WKN 853823 / NYSE NEM) in Nevada soll bis Ende des laufenden Quartals abgeschlossen sein.

Barrick meldete für die drei Monate bis Ende März einen bereinigten Nettogewinn von 184 Mio. Dollar oder 11 Cent pro Aktie nach 170 Mio. Dollar oder 15 Cent pro Aktie im gleichen Quartal 2018. Auch im Vergleich zum vierten Quartal des vergangenen Jahres ergab sich eine Verbesserung. Damals hatte der Konzern einen bereinigten Nettogewinn von 69 Mio. Dollar oder 6 Cent je Aktie erwirtschaftet.

Den Analysten der Credit Suisse zufolge, berichtet Kitco News, hat das kanadische Unternehmen damit die Konsensschätzung der Analysten übertroffen, die bei ca. 9 Cent pro Aktie lag. Beim Nettogewinn musste Barrick allerdings einen Rückgang hinnehmen. Er fiel von 158 Mio. Dollar oder 14 Cent im Vorjahreszeitraum auf jetzt 111 Mio. Dollar oder 6 Cent pro Aktie.

Die Vergleiche mit den Vorjahreszahlen sind angesichts der Randgold-Fusion allerdings mit Vorsicht zu genießen, wie der Konzern selbst erklärte.

Jedenfalls kündigte Barrick für das erste Quartal dieses Jahres eine Dividende hin Höhe von 4 Cent pro Aktie an. Das stimmt mit der Verpflichtung überein, die das Unternehmen einging, als man im Herbst 2018 den Randgold-Deal ankündigte.

Die Goldproduktion in den ersten drei Monaten 2019 gab Barrick mit 1,367 Mio. Unzen an nach 1,049 Mio. Unzen des gelben Metalls im ersten Quartal des Vorjahres und 1,262 Mio. Unzen im vierten Quartal. Die so genannten „all-in sustaining costs“ (AISC) lagen bei 825 USD pro Unze. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 804 USD je Unze.

Der Kupferausstoß des Berichtszeitraums lag Barrick zufolge bei 106 Mio. Pfund nach 85 Mio. Pfund im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im vierten Quartal 2018 hatte man allerdings noch 109 Mio. Pfund gefördert. Für die Kupferproduktion gab Barrick AISC von 2,46 USD pro Pfund an, was ein Rückgang im Vergleich zu den 2,95 USD pro Pfund im vierten und den 2,61 USD pro Pfund im ersten Quartal 2018 war.

Barrick erzielte zudem im ersten Quartal einen durchschnittlichen Goldpreis von 1,307 USD pro Unze nach 1.332 USD im gleichen Quartal des vergangenen Jahres.

Laut Barricks CEO Mark Bristow liege der Konzern im Plan, um die Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Barrick geht für 2019 von einer Goldproduktion zwischen 5,1 und 5,6 Mio. Unzen aus, wobei die AISC zwischen 870 und 920 USD je Unze liegen sollen. Die Kupferproduktion dieses Jahres soll bei 375 bis 430 Mio. Pfund liegen zu AISC zwischen 2,40 und 2,90 USD pro Pfund.


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