So richtig scheint der Markt die hervorragenden Neuigkeiten von der australischen Goldliegenschaft Burnakura nicht mitbekommen zu haben, die der kanadische Goldproduzent Monument Mining (WKN A0MSJR / TSX-V MMY) gestern vorgelegt hat. Was daran liegen mag, dass die Gesellschaft, die neue, deutlich höhere Ressourcenschätzung für Burnakura erst vergleichsweise spät am Handelstag vorlegte.

Das Burnakura-Goldprojekt ist Teil des Murchison-Goldportfolios von Monument in Western Australia, das zudem noch die Projekte Gabanintha und Tuckanarra umfasst, und befindet sich zu 100% im Besitz des Unternehmens.

Die dem kanadischen Standard NI 43-101 entsprechende, neue Ressourcenschätzung konnte die auf Burnakura nachgewiesenen Ressourcen in der Kategorie „indicated“ (angezeigt) von 98,400 Unzen auf 293.000 Unzen fast verdreifachen, während die geschlussfolgerte Ressource von 4.400 auf 88.000 Unzen Gold geradezu explodierte!

Es wundert wenig, dass CEO Cathy Zhai sich angesichts dieser Entwicklung höchst erfreut zeigt. Sie erklärte zudem, dass die neue Ressource nun die Grundlage einer ersten wirtschaftlichen Bewertung (PEA; Preliminary Economic Assessment) des Projekts bilden werde. Diese wiederum soll den Produktionsplan für das Murchison-Projekt stützen.

Ein Teil der angezeigten Ressource – 114.000 Unzen Gold – stammen aus der untertägigen Lagerstätte NOA7/8. Dort hat Monument vor Kurzem ein Bohrprogramm abgeschlossen, um die metallurgische Ausbringung und die Kontinuität der Vererzung zu bestätigen. Das Unternehmen geht davon aus, die Ergebnisse dieser Aktivitäten schon in Kürze vorlegen zu können. Monument prüft derzeit die Möglichkeit, einen Untertagebau für eine anfängliche Produktion einzurichten. Damit würde man die Erweiterung der Mühlenkapazität rechtfertigen können, um so die Wirtschaftlichkeit einer potenziellen Produktion zu optimieren.

Die Ressourcenbohrungen des Jahres 2018 umfassten 46.847 Meter an Rückspül- und 1.797 an Kernbohrungen sowie 180.000 Meter historischer Bohrungen. Sie zeigten auch auf, dass alle Lagerstätten des Burnakura-Projekts unterhalb von 200 Metern in die Tiefe weiter offen sind. Monument geht davon aus, dass die Ressource durch die Gewinnung weiterer Daten und indem man die Lagerstätten Lewis/Reward und Banderol, ebenfalls auf dem Gebiet von Burnakura gelegen, einbezieht, noch erhöht werden können. Diese waren in der aktuellen Schätzung nicht enthalten, da dort noch weitere Bestätigungsbohrungen nötig sind. Burnakura weist also noch immer – unserer Ansicht nach großes – Potenzial auf.


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