Die australische Goldgesellschaft Matador Mining (WKN A2DKV4 / ASX MZZ) kommt mit spannenden Neuigkeiten aus dem mehrtägigen Handelsstopp. Denn das Unternehmen konnte 16 Mio. AUD bei institutionellen Investoren aus Australien aber auch international aufnehmen. Und zwar mit einem Aufschlag zum letzten Schlusskurs. Jetzt will man die Explorationsaktivitäten auf dem spannenden Cape Ray-Projekt in Neufundland mehr als verdoppeln!

Matador gab 28,6 Mio. Aktien zu 0,56 AUD je Aktie aus, was einen Aufschlag von 28% gegenüber dem letzten Schlusskurs von 0,44 AUD darstellt. Allerdings handelt es sich dabei um so genannte Flow Through-Aktien nach kanadischem Modell, bei dem das Unternehmen Steuervergünstigungen für Explorationsaktivitäten an die Investoren weiterreicht.

Auf jeden Fall wird die Company das frische Kapital nutzen, um die Exploration von Cape Ray auszuweiten und zu beschleunigen. Statt wie bislang geplant 20.000 sollen nun unter anderem 45.000 Meter an Kernbohrungen durchgeführt werden.

Doch damit nicht genug. Matador wird jetzt mit fünf Schneckenbohrern – statt bislang drei – arbeiten, mit denen man Ziele für die Kernbohrungen identifiziert und vorbereitet. Gleichzeitig wird die mit einem Helikopter geflogene Magnetikuntersuchung über dem Cape Ray-Projekt, deren erste Phase wie wir berichteten schon vielversprechende, vorläufige Erkenntnisse brachte, nun 80 statt wie zuvor geplant 40 Kilometer Streichlänge abdecken. Das Unternehmen plant mit dem frischen Geld auch ein erstes Winterbohrprogramm auf Cape Ray durchzuführen und an einer Vormachbarkeitsstudie zu arbeiten, während man das Genehmigungsverfahren weiter vorantreibt.

Matadors Executive Chairman Ian Murray betrachtet das riesige Interesse an der Finanzierung als Unterstützung des Marktes für die Explorationsstrategie des Unternehmens, das Potenzial des Cape Ray-Projekts systematisch zu testen. Das zusätzliche Kapital erlaube es Matador nun, die Arbeiten spürbar zu beschleunigen und so hoffentlich schneller neue Entdeckungen machen zu können, glaubt Murray.

Neufundland ist mittlerweile eine der gefragtesten Regionen für die Goldexploration. Was vor allem an der spektakulären, hochgradigen Queensway-Entdeckung von New Found Gold liegt. Matador jedenfalls hat den Fuß dort schon länger in der Tür und kontrolliert, nachdem man jüngst weitere Claims absteckte, jetzt 750 Quadratkilometer an aussichtsreichem Gebiet.

Nachdem man wie erwähnt vorläufige Ergebnisse einer Magnetikuntersuchung erhielt, hatte Matador sich nämlich gleich fünf weitere, aussichtsreiche Zonen gesichert – zusätzlich zu den qualitativ hochwertigen Zielen, die auf Cape Ray bereits definiert wurden. Im Gegensatz zu vielen anderen Explorern auf Neufundland verfügt Matador zudem bereits über eine Ressource, die sich auf 840.000 Unzen Gold bei durchschnittlich 2.6 g/t Gold beläuft!

Fazit: 16 Mio. AUD zu einem Preis über dem letzten Schlusskurs ist in unseren Augen ein starker Beweis für das Vertrauen in und das Interesse an Matador und seinem sehr vielversprechenden Projekt. Die erfolgreiche Finanzierung erlaubt es dem Unternehmen nicht nur, die Exploration auszuweiten und beschleunigen, sondern senkt auch das – dennoch weiterhin bestehende – Risiko, das jeder Explorer mit sich bringt. Wir sind jetzt schon gespannt auf die ersten Bohrergebnisse von Cape Ray, die hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft eingehen werden!

 


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