(JK-Trading.com) – Der DAX ist positiv in die neue Handelswoche gestartet, notierte zur Mittagszeit deutlich mehr als ein halbes Prozent im Plus.
Wie es scheint hat sich die Stimmung rund um Italien und den Vorschlag der italienischen Regierung für ein Haushaltsdefizits für das Jahr 2019 in Höhe von 2,4% des italienischen BIPs (und somit höher als die EU-Grenze von 2%/BIP Neuverschuldung) ein wenig beruhigen können.
Ergänzend hierzu sorgt die Aussicht auf eine Lösung rund um das Freihandelsabkommen NAFTA zwischen den USA, Kanada und Mexiko für Hoffnung, dass sich ähnliche Deals auch zwischen den USA und China bzw. der EU finden lassen könnten.
Allerdings ist es in meinen Augen zu früh zum Durchatmen, ganz besonders im Hinblick auf Italien. Der Vorschlag zum italienischen Haushaltsplan für 2019 muss seitens der EU erstmal durchgewunken werden. Und das scheint äußerst unwahrscheinlich, wäre die Signalwirkung für die gesamte EU und ganz besonders die in allen Ländern aufbegehrenden Konservativen, populistischen Flügel fatal.
Somit bleibt die Wahrscheinlichkeit erhöhter Volatilität, nicht nur am italienischen Zinsmarkt, sondern und ganz besonders an den europäischen Aktienmärkten jederzeit akut gegeben und die Gefahr für den AX zeitnah unter das psychologisch wichtige 12.000er Level zu rutschen.
Erst die Rückeroberung der 200-Tage-Linie bzw. 12.600er Marke wäre ein wirklicher Grund zum Durchatmen:

Chart erstellt mit Guidants
Analyse geschrieben von Jens Klatt, Gründer von Jens Klatt Trading
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