Löhne in den USA weiter niedrig - Zinserhöhung im Juni in Gefahr?


Die Lage am amerikanischen Arbeitsmarkt hat sich im Vergleich zum Vormonat zwar etwas gebessert, aber nicht überzeugt. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft stieg um 164.000. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Stellenplus von 192.000 gerechnet. 

Im öffentlichen Dienst wurden 4.000 Stellen abgebaut. In der Privatwirtschaft wurden dagegen gut 168.000 Stellen neu geschaffen. Vor allem das schlechte Wetter soll den Arbeitsnehmen bei der Arbeitsaufnahme einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. 

Es gab aber auch positive Meldungen vom US-Arbeitsmarkt. So wurde die Zahl der Beschäftigten im Vormonat um 32.000 auf 135.000 hochgesetzt. Zugleich sank die Arbeitslosenquote deutlich stärker als erwartet. Per Berichtsmonat April waren nur noch 3,9 Prozent arbeitslos. Im März lag die Arbeitslosigkeit noch bei 4,1 Prozent. 

Für eine Enttäuschung sorgte dagegen das Lohnwachstum, welches erneut schleppend ausfiel. Im Vergleich zum Vormonat beliefen sich die durchschnittlichen Stundenlöhne auf 0,1 Prozent. Experten hatten mit einem Lohnplus von 0,2 Prozent gerechnet. Die Jahresrate lag bei 2,6 Prozent und hinkte damit ebenfalls den Konsensschätzungen (2,7 Prozent) hinterher.

Vor allem das Wetter war für einen erneut enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht verantwortlich. Wenn das schleppende Job- und Lohnwachstum nur auf vorübergehende Faktoren zurückzuführen ist - wie es aktuell den Anschein macht - kann die Fed darüber hinwegsehen und die Geldpolitik wie erwartet weiter straffen. 

Der US-Dollar sank in den ersten Minuten nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen, holte dann aber die anfänglichen Verluste auf und stieg zum Euro auf neue Hochs. 

 

Daniel-Schuetz.de bietet ausschließlich beratungsfreie Dienstleistungen an. Der Inhalt dieser Analyse enthält keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf auch nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten oder -produkten dar. Daniel-Schuetz.de haftet nicht für Schäden, welche auf einzelne Kommentare und Aussagen auf Analysen von Daniel-Schuetz.de zurückzuführen wären oder sind und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des dargestellten Inhaltes. Alle Links wurden sorgfältig ausgewählt. Eine Haftung für deren Inhalt oder Richtigkeit wird ausgeschlossen. Den Links zu folgen erfolgt auf eigenes Risiko. Somit trägt der Anleger ausschließlich alleinverantwortlich das Risiko für seine Anlageentscheidungen. Die dargestellten Analysen und Kommentare enthalten keine Berücksichtigung Ihrer persönlichen Investitionsziele, Ihrer finanziellen Verhältnisse oder Bedürfnisse. Der Inhalt wurde nicht gemäß der gesetzlichen Vorschriften für Finanzanalysen erstellt und muss daher vom Leser als Marketinginformation angesehen werden. Daniel-Schuetz.de untersagt die Vervielfältigung oder Veröffentlichung ohne ausdrückliche Genehmigung. FX (Währungshandel) und CFDs sind gehebelte Produkte. Sie sind nicht für jeden Anleger geeignet, da sie ein hohes Maß an Risiko für Ihr Kapital bergen und Sie Verluste über den Totalverlust hinaus erleiden. Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie alle Risiken verstehen.

Neueste Analysen


Neueste Analysen

Autor wählen

Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst

Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst

Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.

Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn

Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn

Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.

Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal

Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal

Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.

Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung

Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung

Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.

Forex Today: US-Dollar korrigiert nach unten vor den Verbraucherstimmungsdaten

Forex Today: US-Dollar korrigiert nach unten vor den Verbraucherstimmungsdaten

Der US-Dollar (USD) Index gibt am frühen Freitag nach, nachdem er am Donnerstag sein höchstes Niveau seit zwei Wochen nahe 98,00 erreicht hatte. In der zweiten Tageshälfte wird die University of Michigan (UoM) die vorläufigen Daten zum Verbrauchervertrauen für Februar veröffentlichen. Der kanadische Wirtschaftskalender wird die Beschäftigungsdaten für Januar enthalten, und die Anleger werden den Kommentaren von Zentralbankern im Laufe des Tages besondere Aufmerksamkeit schenken.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten