Kirkland Lake Gold (WKN A2DHRG) hat eine sehr interessante, strategische Allianz mit dem größten Goldproduzenten der Welt Newmont (WKN 853823) geschlossen. Dabei geht es um Möglichkeiten für den Branchenprimus, Gelegenheiten um den Holt-Komplex von Kirkland in Ontario herum zu erkunden und zu entwickeln.
Kirkland Lake hatte den Betrieb auf dem Holt-Komplex im April auf Grund der Coronakrise eingestellt und die Aussetzung der Arbeiten blieb bestehen, während das Unternehmen eine strategische Prüfung seiner Assets fortsetzte.
Gemäß der gestern veröffentlichten Vereinbarung würde Newmont 75 Mio. Dollar an zahlen Kirkland, um sich die Option auf bestimmte Abbau- und Ausbeutungsrechte in Bezug auf die Holt-Mine zu sichern, die Barrick (WKN 870450) Ende der 1980er Jahre errichtet hatte. Dies betrifft andere Assets des Holt-Komplexes wie die Minen Holloway und Taylor nicht.
Die Allianz würde Kirkland Lake das nötige Kapital verschaffen, um strategische Alternativen für die Zukunft des Minenkomplexes zu prüfen, Explorationsaktivitäten auf den bestehenden Liegenschaften durchzuführen und andere, regionale Möglichkeiten zu bewerten, wo die Konzerne zukünftig zusammenarbeiten könnten. Newmont verfügt zum Beispiel über Explorationsliegenschaften in der Region Timmins. Kirkland Lake werde alle Aktivitäten der strategischen Allianz leiten, hieß es zudem.
Newmont erklärte wiederum in einer eigenen Mitteilung, dass man die Option nur ausüben können, sollte Kirkland Lake den Betrieb auf der Holt-Mine wieder aufnehmen und Material gemäß der Holt-Royalty verarbeiten. Kirkland hat zudem das Recht, die Verpflichtungen Newmonts gemäß der Holt-Royalty jederzeit zu übernehmen, womit die Option hinfällig würde.
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