Es ist immer wieder Thema, dass gerade die großen Vertreter der Goldminenbranche ihren Aktionären kurstechnisch über Jahre hinweg nicht viel Freude bereitet haben. Dass es aber auch Ausnahmen gibt, zeigt Kirkland Lake Gold (WKN A2DHRG / TSX KL), auch wenn diese nach Fördervolumen nicht zur ersten Garde gehören mag. Der Chart des Unternehmens, das Goldminen in Kanada und Australien betreibt, ist jedenfalls auch auf längere Sicht gesehen mustergültig.

Was auch damit zusammenhängt, dass Kirkland Lake operativ zuletzt noch einmal deutlich Fahrt aufgenommen hat und von Produktionsrekord zu Produktionsrekord eilt. Anfang der Woche konnte man einen solchen Rekord sowohl für das Gesamtjahr 2018 als auch das vierte Quartal des vergangenen Jahres melden! Das lag vor allem am höher als erwartet ausgefallenen Goldausstoß der australischen Fosterville-Mine, doch auch die in der kanadischen Provinz Ontario gelegenen Betriebe Macassa und Taylor überraschten positiv.

Kirkland produzierte so 2018 insgesamt 723.477 Unzen Gold, was einen Anstieg von 21% im Vergleich zu den 596.405 Unzen aus dem Jahr 2017 darstellt. Die Goldproduktion der letzten drei Monate 2018 erreichte 230.993 Unzen, was um 28% über dem vorhergehenden Rekord, den 180.155 Unzen lag, der im dritten Quartal des letzten Jahres verzeichnet wurde. Sowohl die Fosterville-Mine (124.307 Unzen) als auch Macassa (69.936 Unzen) stellten neue Produktionsrekorde auf, während die neueste Goldmine des Konzerns, Taylor, 58.663 Unzen beitrug.

Und wie Kirkland Lakes CEO Tony Makuch erklärte, soll das nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Das Unternehmen habe einen Wachstumsplan eingeschlagen, der dazu führen soll, dass Kirkland ab 2021 1 Mio. Unzen des gelben Metalls pro Jahr fördert. 2019 aber will man erst einmal zwischen 740.000 und 800.000 Unzen Gold produzieren und diesen Wert im kommenden Jahr auf 850.000 bis 910.000 Unzen steigern, bevor 2021 die Marke von 1 Mio. Unzen Gold pro Jahr erreicht wird.

Dürfte das gelingen und der Goldpreis sich weiter positiv entwickeln, wie viele Analysten erwarten, sollten die Kirkland Lake-Aktionäre auch in Zukunft viel Spaß haben…


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