Von Harte Gold (WKN A0J3QP / TSX HRT) kommen heute gleich zwei Meldungen. Einerseits geht es um Explorationsarbeiten und interessante Funde, andererseits geht es um die Zahlen zum ersten Quartal. Das Unternehmen fördert auf der Sugar Zone-Mine in White River (Ontario / Kanada) Gold. Gleichzeitig laufen auf dem Areal weitere Untersuchungen, um die Goldlagerstätten zu vergrößern.

Und dabei scheint man erfolgreich zu sein. In südlicher Streichrichtung von Sugar Zone hat man eine signifikante neue Goldvererzung entdeckt. Der Vererzungshof kann laut diesen Ergebnissen um weitere 200 Meter nach Süden ausgedehnt werden. Weitere Bohrungen sollen dazu dienen, die Ausdehnung dieser neu entdeckten Zone noch genauer zu überprüfen. Schon jetzt sorgen aber einige Zahlen für große Aufmerksamkeit. So finden sich bei einer Bohrung (SZ-19-266) über 1,68 Meter 21,07 Gramm Gold je Tonne Gestein. Das ist ein Spitzenwert. Über 0,34 Meter liegt der Goldfund sogar bei 115,0 Gramm je Tonne.

Bei zwei weiteren Gebieten, K7 und Hambleton Lake, finden sich bei Explorationsarbeiten anomale Goldgehalte. Hier muss es weitere Bohrungen geben, um die Vererzung abzugrenzen. Klar ist jedoch, dass es Indizien auf eine große Lagerstätte gibt. Darauf deutet die Ausdehnung der beobachteten Alteration hin.

Als Konsequenz wird Harte Gold sein Bohrprogramm 2019 intensivieren. Dafür werden insgesamt vier Bohrgeräte eingesetzt werden. Hilfreich sind dabei auch neue Explorationsgenehmigungen, wie CEO Stephen G. Roman erläutert: „Die Explorationsgenehmigungen, die wir erhalten haben, geben uns grünes Licht, unser regionales Feldprogramm wirklich zu beschleunigen. Aufgrund der im vergangenen Jahr durchgeführten Arbeiten hat das Unternehmen viele aussichtsreiche Gebiete, die noch nie erkundet worden sind.“

Der Jahresauftakt von Harte Gold auf der Sugar Zone-Mine ist nicht ganz problemlos verlaufen. Der harte Winter hat sich bemerkbar gemacht, es gab Probleme mit dem Arbeitsgerät. Daher hat die Gesellschaft im ersten Quartal „nur“ 32.044 Tonnen Erz gefördert. Das liegt 10 Prozent unter dem Plan. Im April erreicht die Förderung jedoch schon wieder die Ziele. Die Aufbereitungsanlage verarbeitete pro Tag 425 Tonnen Erz, hier werden die Ziele um 8 Prozent übertroffen.

Das verarbeitete Erz hat einen durchschnittlichen Goldgehalt von 4,86 Gramm je Tonne. Insgesamt werden in den ersten drei Monaten des Jahres 5.476 Unzen Gold von Harte Gold produziert. Man hatte mit etwas mehr gerechnet, entsprechend verfehlen auch die Umsatzzahlen die Erwartungen. Damit nicht genug, liegen die Betriebskosten noch über Plan. Dies soll sich jedoch ändern. Auch dazu äußert sich CEO Roman: „Das Quartal begann mit vielen winterspezifischen Herausforderungen, die unseren Bergbaubetrieb beeinträchtigten. Wir haben unsere Probleme bei der Inbetriebnahme überwunden und die Betriebe verbessern sich fortlaufend.“

Wichtig für das Unternehmen ist ein Ereignis, das erst im zweiten Quartal eingetreten ist. Man hat ein Finanzierungspaket über 82,5 Millionen Dollar abgeschlossen. Das verringert die Zinszahlungen, der Rückzahlungsplan ist flexibel. So können zugleich die Risiken verkleinert werden.

Für die kommenden Quartale rechnet Harte Gold beim Betrieb mit keinen Überraschungen. Man prognostiziert auf Jahresbasis eine Goldproduktion von 39.200 Unzen und will bis zum vierten Quartal die Kapazität der Aufbereitungsanlage auf 800 Tonnen am Tag steigern. Das soll zu niedrigeren Betriebskosten führen.


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