Vom Eiskunstlauf weiß man: Nach der Pflicht, kommt die Kür. Das Prinzip gilt auch für Exploration. Granite Creek Copper Ltd. (TSX.V: GCX; FRA: GRK) hat die Phasen 1 und 2 seiner Bohrungen auf dem Carmacks Projekt im Yukon abgeschlossen und damit in einer Art Pflichtteil sehr erfolgreich historisch bekannte Ressourcen erweitert. In Summe wurden 39 Löcher gebohrt (20 Löcher in Form von RC Bohrunge). Allerdings sind erst 9 Bohrungen aus dem Labor zurück.
Jetzt hat Granite mit dem dritten Teil der Bohrungen begonnen – einer Art Kür. Die Granite-Geologen kehren zur Zone 2000S in der Lagerstätte Carmack zurück, wo das Unternehmen einen 105,52 Meter langen Abschnitt mit einer Kupfersulfidmineralisierung mit einem Gehalt von 1. 18 % CuEq (0,96 % Cu, 0,01 % Mo, 0,18 g/t Au und 4,06 g/t Ag), einschließlich eines hochgradigen Abschnitts mit 2,55 % CuEq (2,17 % Cu, 0,01 % Mo, 0,36 g/t Au und 9,13 g/t Ag) auf 21,22 Metern gefunden hat. Das Ziel von Phase 3 ist es, neue Mineralisierungsbereiche außerhalb des aktuellen Ressourcenmodells zu finden. Ein Erfolg könnte unmittelbare Folgen für die Ressourcenkalkulation und die Lebensdauer des Projekts haben.
Tim Johnson, President & CEO von Granite Creek, sagte: „Wir sind mit unserer bisherigen Explorationssaison 2021 sehr zufrieden. Angesichts der sehr guten Ergebnisse, die wir in der ersten Phase der Diamantbohrungen gesehen haben, hat das Unternehmen die dritte Phase angepasst, um zur Zone 2000S zurückzukehren, wo wir eine beträchtliche Chance sehen, zusätzliche neue Mineralisierungsbereiche außerhalb des aktuellen Ressourcenmodells zu definieren.“
Fazit: Granite Creek macht alles richtig, bekommt aber im Moment wenig Gegenliebe vom Markt. Wie viele seiner Peers leidet das Unternehmen darunter, dass die Labore überlastet sind und die Ergebnisse von Bohrungen zum Teil mit Verspätung veröffentlicht werden. Der Markt würde die Ergebnisse am besten immer gern sofort haben. Das gilt auch für die Ressourcenschätzung und die PEA, die CEO Tim Johnson für das erste Quartal 2022 in Aussicht stellt. Granite-Aktionäre brauchen im Moment noch etwas Geduld, aber das Warten dürfte sich lohnen.
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