Der Goldpreis hat die psychologisch wichtige Marke von 1.300 Dollar unterschritten. Als Auslöser für die Verluste gelten steigende US-Renditen und der aufwertende US-Dollar. Aus charttechnischer Sicht besteht jetzt Spielraum auf der Unterseite.
Bei den technischen Indikatoren stehen die Ampeln für weitere Verluste auf grün. Schließlich hat der MACD wieder Fahrt auf der Unterseite aufgenommen und auch das Histogramm des Trendfolgers signalisiert weitere Verluste. Unterdessen hat der RSI noch ausreichend Platz nach unten vor dem Erreichen der überverkauften Bereiche.
Sollte sich der Breakout unter die Schlüsselunterstützung aus der Range seit Jahresanfang und der wichtigen 200-Tage-Linie als nachhaltig herausstellen, müssen sich Anleger auf Kursabschläge in Richtung des 61,8% Fibonacci-Retracements bei 1.286 Dollar einstellen.
Ein Abgleiten unter diese Marke würde den Goldpreis in Richtung der unteren Begrenzungslinie des Aufwärtstrendkanals von März 2017 bei 1.261 Dollar befördern.
Aufhellen würde sich das Chartbild dagegen nur bei einem schnellen Wiederanstieg über die Glättung der letzten 200 Tage bei 1.306 Dollar. Von einer tiefgreifenden Erholung können Anleger dagegen erst bei einem Spurt zurück über das Hoch vom 11. Mai bei 1.322 Dollar träumen. Knapp über diesem Schlüsselwiderstand verlaufen die Glättungen der letzten 38 und 90 Tage zusammen, die dann die nächste Hürde bilden.

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