Der Gold hat sich in den vergangenen Tagen etwas erholen können und ist am Freitag in der Spitze auf 1.307,83 Dollar gestiegen. Nach der Rallye am Vortag konsolidiert das gelbe Metall seine Zugewinne.
Der Goldpreis profitierte gestern von der unsicheren geopolitischen Lage, nachdem der US-Präsident Donald Trump auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb, dass ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machtinhaber Kim Jong Un aufgrund der jüngsten Vorkommnisse nicht richtig sei.
Gold wird in der Regel gekauft, wenn die Risikoaversion an den internationalen Finanzmärkten steigt.
Zugleich hat sich der US-Dollar in der zurückliegenden Woche eine Verschnaufpause gegönnt. Als Auslöser für die jüngste Konsolidierung gilt die Korrektur bei den zehnjährigen US-Anleiherenditen, die sich wieder unter die Marke von 3 Prozent zurückgezogen haben, nachdem das Sitzungsprotokoll der Fed keine Hinweise für mehr als drei Zinserhöhungen in diesem Jahr gab.
Die Erholungsbewegung des gelben Metalls wurde durch die Glättung der letzten 200 Tage bei 1.307 Dollar begrenzt. Voraussetzung für weitere Zugewinne ist ein Spurt über diesen Schlüsselwiderstand. Danach würde die Tür für eine Bewegung in Richtung des 38,2% Fibonacci-Retracements bei 1.314 Dollar geöffnet.
Die Slow Stochastik signalisiert dagegen bereits überkaufte Marktbedingungen, so dass von einer kurzfristigen Konsolidierung unterhalb der 200-Tage-Linie auszugehen ist.
Rutscht der Goldpreis wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 1.300 Dollar drohen Verluste in Richtung 1.296 Dollar.

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