Zwischen Nordkorea und den USA haben sich die Fronten in den letzten Tagen heftig verschärft und derzeit sieht wenig danach aus, dass sich dies kurzfristig ändern wird. Wie immer, wenn Krisen drohen, flüchten viele Anleger verstärkt in Richtung Gold. Davon wiederum profitieren Goldminenaktien, so wie Barrick Gold. Gestern kletterte der Aktienkurs des kanadischen Konzerns an der Wall Street auf Schlusskursbasis um mehr als 2 Prozent auf 17,07 Dollar, das Tageshoch wurde nur knapp darüber bei 17,15 Dollar notiert. Mit dem Kursplus setzte die Goldminenaktie ihre Aufwärtsbewegung vom Mittwoch weiter fort, unterstützt von einem steigenden Preis für die Feinunze Gold.

Allerdings darf man aus charttechnischer Sicht aus dem Kursanstieg noch nicht allzu viel ableiten. Wichtig: Eine Anfang August begonnene Abwärtsbewegung hat die Barrick Aktie abfedern können. Zuvor war der Aktienkurs der Kanadier nach einem fehlgeschlagenen Ausbruchsversuch an einer Widerstandszone um 17,35/17,50 Dollar nach unten abgeprallt und bis auf 16,34 Dollar gefallen, die am Dienstag erreicht wurden. Hier drehte dann der Wind für den Rohstofftitel wieder, es folgten Kursgewinne, die gestern ihr bisheriges Verlaufshoch erreichten.

Charttechnisches Kaufsignal voraus?

Der Blick auf die Kursschwankungen zeigt schon: Es ist weitgehend Tradinggeplänkel, was hier vonstatten geht. Die großen Handelssignale für die Barrick Gold Aktie sind bisher nicht zu sehen. Doch das kann sich ändern. Mit den Kursgewinnen der vergangenen Tage hat sich die Barrick Gold Aktie wieder dem Widerstandsbereich um 17,35/17,50 Dollar genähert. Ein Ausbruch über diese Marke, der nicht in einem Fehlsignal endet, könnte dem Aktienkurs des Edelmetallförderers neuen Schwung geben. In diesem Fall wäre die Seitwärtsbewegung der Barrick-Aktie beendet, die die vergangenen Wochen mit Kursen


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