Mit exzellenten Neuigkeiten wartet heute die australische European Lithium (WKN A2AR9A / ASX EUR, FRA:PF8) auf. Das Unternehmen, welches das fortgeschrittene Lithiumprojekt Wolfsberg in Österreich entwickelt, kann positive Ergebnisse einer ersten Wirtschaftlichkeitsstudie präsentieren!

Denn wie European Lithium heute mitteilt, zeigt diese Studie, dass die Pegmatitadern auf Wolfsberg wirtschaftlich abgebaut werden können. Der Schlüssel ist dabei der Einsatz der Sortierung mit Hilfe eines Lasersensors, der es erlaubt, das Haldenmaterial vom Fördererz zu trennen, sodass das Erz, das zur Verarbeitungsanlage geliefert wird, den maximalen Gehalt aufweist.

Die Studie, die dem Projekt eine Lebensdauer von 13 Jahren und einen Nettobarwert von 94,8 Mio. USD (NPV) bescheinigt, beruht allerdings auf der letzten Ressourcenschätzung aus dem November 2016, die ausschließlich Bohrungen auf der nördlichen Antikline des Wolfsberg-Projekts bis zu diesem Zeitpunkt berücksichtigt. European Lithium aber hat dort seitdem bereits neue, erfolgreiche Bohrungen durchgeführt. Was bedeutet, dass die Ressource – und damit Lebensdauer und NPV – weiter gesteigert werden könnten. Und dabei ist die Möglichkeit, die man im Unternehmen sieht, dass sich die Vorkommen in der südlichen Antikline spiegeln noch gar nicht berücksichtigt!

Hinzu kommt, dass metallurgische Tests, die von den unabhängigen Experten von Dorfner Anzaplan durchgeführt wurden, bestätigen, dass das Wolfsberg-Erz für die Herstellung von Lithiumkarbonat zur Verwendung in Lithium-Ionenbatterien geeignet ist. Denn die Experten konnten ein Produkt mit >99,9% Li2CO3 herstellen, wofür ein konventioneller Prozess ausreichte.

European Lithium-CEO Steve Kesler ist verständlicherweise erfreut über diese Entwicklung. Er weist darauf hin, dass man mit Kosten im mittleren Bereich der Preisspanne für das Lithiumkarbonat von Wolfsberg rechnet und dass – wie wir oben darstellten – die Wirtschaftlichkeit des Projekts steigt, wenn es sich auf Lithiumvorkommen erstreckt, die über die der bisherigen Ressource hinausgehen. Ziel des Unternehmens sei es, so Herr Kesler weiter, das nun nachgewiesenermaßen dafür geeignete Erz an die in Europa entstehenden Lithiumbatteriefabriken zu liefern. Man bewerte derzeit aber auch die Möglichkeiten, die Produktion eines Lithiumkonzentrats – in begrenztem Ausmaß – für die europäische Keramikindustrie zu beschleunigen, so Herr Kesler weiter.

Wir betrachten die heutigen Neuigkeiten von European Lithium auf jeden Fall als signifikanten Fortschritt, mit dem sich das Unternehmen weiter von vielen Wettbewerbern abhebt, die oft noch nicht einmal eine Ressource vorweisen können. Wir rechnen damit, dass sich dies mit der Zeit und bei weiter anhaltendem, positiven Newsflow auch stärker in der Börsenbewertung von European Lithium niederschlagen wird.

Zumal das Unternehmen bereits daran arbeitet, die Wolfsberg-Ressource auszuweiten. Ein vier Bohrlöcher umfassendes Tiefenbohrprogramm läuft schon und European Lithium hat vor Kurzem auch bereits die unserer Ansicht nach überzeugenden Ergebnisse der ersten zwei Bohrlöcher präsentiert. Die Resultate der verbleibenden beiden Bohrungen sollen laut dem Unternehmen in wenigen Wochen präsentiert und dann bereits Ende meine eine aktualisierte Ressourcenschätzung vorgestellt werden!


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