Auch die Analysten der UBS wetten auf einen weiteren Anstieg des Goldpreises. Sie gehen davon aus, dass Gold in weniger als sechs Monaten bei 1.600 USD pro Unze stehen und innerhalb eines Jahres auf 1.650 USD steigen wird.
Vor allem der Handelskrieg zwischen den USA und China spreche für Long-Positionen in Gold, so die Experten der Schweizer Bank. Die UBS selbst war im Mai eine Long-Position auf das gelbe Metall eingegangen und behält diese auch weiterhin bei.
Der Handelsstreit zwischen den USA und China habe ein neues Eskalationsniveau erreicht, erklärten die Analysten. Gold habe dabei seine Qualitäten als Sicherer Hafen bestätigt, sodass man weiterhin an steigenden Preise glaube.
Die UBS-Experten haben ihre Goldpreisprognose für die kommenden drei Monate auf eine Spanne von 1.450 bis 1.600 USD pro Unze festgelegt. Das Goldpreisziel auf Sicht von sechs Monaten sehen sie bei 1.600 USD und auf Sicht von 12 Monaten liegt das Ziel der UBS bei 1.650 USD je Unze. Zuvor hatten die Prognosen der Analysten das Hoch des Goldpreises bei 1.500 USD je Unze gesehen.
Das Edelmetall hatte Ende der vergangenen Woche einen deutlichen Anstieg erfahren, nachdem der Handelskrieg zwischen den USA und China eskalierte, als die Volksrepublik ihrerseits Strafzölle gegen US-Waren im Wert von 75 Mrd. USD verhängte und Präsident Trump wiederum mit weiteren Zöllen antwortete.
Allerdings beruhigte sich die Lage am gestrigen Montag etwas als China signalisierte, man wolle an den Verhandlungstisch zurückkehren und dies von Trump begrüßt wurde.
In einer Deeskalation des Handelsstreits der zwei größten Volkswirtschaften der Welt liegt auch das größte Risiko für die bullishe Prognose der UBS, erklärten die Analysten. Vor allem sollte sich abzeichnen, dass eine Lösung gefunden werden könnte.
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