GBP/USD doppelt im Pech


Das britische Pfund im Verhältnis zum US-Dollar stieg am Donnerstag den zweiten Tag in Folge. Positive Umsätze aus dem britischen Einzelhandel  schoben das Cable zeitweise auf den höchsten Stand seit einer Woche (1,3464). 

Per Berichtsmonat November kletterten die Umsätze um 1,1 Prozent. Auf das Jahr hochgerechnet lag das Plus bei 1,6 Prozent. Damit wurden die Konsensschätzungen deutlich übertroffen. Vor allem dank der Schnäppchentage Black Friday und Cyber Monday meldete der britische Einzelhandel zusätzliche Einnamen in Milliardenhöhe. 

Nach der geldpolitischen Entscheidung der BoE, obgleich den Erwartungen entsprechend, fiel das Pfund auf breiter Front. Grund dafür war die Zurückhaltung der Notenbank trotz der enorm steigenden Inflation. Sie plane dem Sitzungsprotokoll zufolge nur eine graduelle Straffung in den kommenden Jahren. 

Zugleich kamen aus den Vereinigten Staaten gute Konjunkturzahlen vom Arbeitsmarkt und Einzelhandel - ein toxisches Gemisch für das Pfund. In der Folge markierte das Cable sein Tagestief bei 1,3391, erholte sich anschließend aber zurück über die Marke von 1,3400. 

Charttechnisch braucht das Cable nun einen raschen Sprung über die leicht abwärts gerichtete Trendlinie bei 1,3460, um den jüngsten Kursanstieg fortsetzen zu können. Danach wäre eine Rallye auf 1,3550 denkbar. Eintrüben würde sich das Chartbild hingegen erst bei einem Fall unter die Kombination aus den beiden Glättungen der letzten 38- und 90-Tage bei 1,3280. 

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