Zu Beginn der neuen Handelswoche sehen wir den Deutschen Aktienindex leicht höher bei 13.015 Punkten. Die große Frage ist nun, ob der Index den Sprung über die wichtige Hürde von 13.000 Punkten nachhaltig schafft. Dies dürfte vor allem von der laufenden Bilanzsaison abhängen.
In dieser Woche werden mehrere Großkonzerne ihre Zahlen veröffentlichen, darunter Daimler, SAP, Johnson & Johnson, IBM und GE. Gute Zahlen könnten für neuen Schwung sorgen und die Aktienmärkte auf neue Allzeithochs katapultieren. Doch es bestehen auch Risiken, wenn die hohen Ansprüche der Investoren nicht erfüllt werden, die mit ihren Käufen die Aktien im Vorfeld auf sehr hohe Niveaus getrieben haben. Zwar spürt man an den Börsen bisher keine Nervosität. Sollte die Bilanzsaison aber nicht überzeugen, bewegen sich die Anleger auf sehr dünnem Eis.
Der Devisenmarkt signalisiert schon einen leicht reduzierten Risikoappetit. Über Nacht waren die sicheren Häfen gefragt, während der Euro nachgab. Die politischen Themen stehen erneut im Fokus der Investoren. In Spanien droht die Regierung mit dem Entzug der katalanischen Autonomierechte. Österreich rückt nach der Wahl nach rechts, was negativ für den Euro ist. Zudem will US-Präsident Trump den Iran-Deal aufkündigen und droht mit weiteren Sanktionen. Dies könnte zu neuen Konflikten im Nahen Osten führen.
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