Gestern stellte US-Präsident Trump die neue Strategie für den Einsatz in Afghanistan vor. Diese Strategie beinhaltet die Bereitschaft das US-Truppenkontingent um bis zu 4.000 Soldaten zu erhöhen.
Bei seiner Rede auf dem Militärstützpunkt Fort Myer sagte US-Präsident Trump: „Ich empfinde die Frustration der Amerikaner über die Außenpolitik der USA, für die zu viel Zeit, Energie, Geld und vor allem viele Leben geopfert worden sind. Deren Ziel ist es gewesen, andere Länder nach unserem Bilde umzubauen, anstatt unseren Sicherheitsinteressen zu folgen.“
(Quelle: Washington Post vom 21. August 2017) „Food for a lot of thought!“
Aus der Entscheidung bezüglich der Strategie in Afghanistan (im Zweifelsfall Ausweitung der Intervention) und dieser Einlassung wird deutlich, dass aller Wahrscheinlichkeit nach Sachzwänge welcher Art auch immer, die Trump von der Vorgängerregierung und dem neokonservativen US-Establishment erbte, die aktuelle Außenpolitik in wesentlichen Teilen bestimmen.
Die aktuelle Afghanistanpolitik klingt demnach nicht nach Kür, wenn man den obigen Worten Trumps Folge leisten will. Man muss es aber nicht. Dafür gab es in den letzten acht Monaten von seiner Seite fraglos genug Irritationen.
Wenn man den Worten Trumps folgen will, ergeben sich immer noch perspektivisch Chancen einer teilweisen Befriedung dieser Welt mit positiven Implikationen für globales Wachstum und Wohlstand.
Die Bundesbank meldete sich bezüglich der US-Konjunkturlage zu Wort. Ohne die geplante Steuerreform fehlen der US-Wirtschaft laut Deutscher Bundesbank wichtige Impulse. Bei der Steuerreform habe es zuletzt aber keine Fortschritte gegeben, heißt es im aktuellen Monatsbericht der deutschen Notenbank. "Das Ausbleiben einer solchen Reform würde die amerikanische Wirtschaft eines kurz- bis mittelfristigen Stimulus berauben." (Siehe Jahresausblick BLB 2017)
Ganz anders sieht die Deutsche Bundesbank die Konjunkturlage für Deutschland. Die Bundesbank halt es für möglich, dass das Wachstum im laufenden Jahr starker zulegen könnte als noch im Juni prognostiziert wurde (Juniprognose 1,9%). Nach Ansicht der Bundesbank dürfte das BIP auch im 3. Quartal mit viel Schwung zulegen. (Siehe Jahresausblick BLB 2017)
Aus den USA erreichten uns Molltöne von der Konjunkturfront:
Der Chicago Fed National Activity Index sank per Berichtsmonat Juli von 0,16 auf -0,01 Punkte. Damit setzt sich der durchaus erratische Trend um die Nulllinie fort, der unterproportionales US-Wachstum impliziert.

Aktuell ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung bezüglich EUR-USD favorisiert. Eine neue Bandbreite ist etabliert. 1.10 – 1.12 stellt eine solide Unterstützungszone dar, während das Niveau 1.18 – 1.20 eine (noch) markante Widerstandszone liefert. „Buy the Euro-Dip“ Strategien sind in der Bandbreite favorisiert.
Viel Erfolg!
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