Das Board von First Tin (LSE: 1SN; FRA: 1SN) hat angesichts der jüngsten extremen Volatilität auf den globalen Devisenmärkten bereits im Juli 2022 die Entscheidung getroffen, proaktiv 100 % der DFS-Kosten, die bis Ende 2023 für seine beiden Projekte in Deutschland und Australien anfallen werden, von GBP in Euro und AUD umzuwandeln. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Quartalsbericht für das 3. Quartal 2022 hervor. Dieser Schritt habe First Tin vor dem rasanten Fall des GBP in letzter Zeit geschützt und die Währung der Barguthaben an die Verbindlichkeiten in den jeweiligen Währungen angepasst, heißt es in einem Schreiben des Vorstands an die Aktionäre.
Mit einer starken Bilanz und einem erfahrenen Managementteam sei das Unternehmen gut positioniert, um von dem beträchtlichen, schnell wachsenden Zinnmarkt zu profitieren, da sich die Weltwirtschaft zu erholen beginne.
Im nächsten Quartal erwartet First Tin wichtige Ergebnisse aus dem Brechversuchsprogramm auf dem Taronga-Projekt sowie die ersten Untersuchungsergebnisse des Tellerhäuser-Tiefbohrprojekts und sowohl RC- als auch Diamantbohrergebnisse von Taronga.
Erstes ESG-Rating für First Tin
Im Rahmen seiner ESG-Strategie hat First Tin am 1. November das erste ESG-Rating durch die unabhängige Plattform Digbee bekannt gegeben. Digbee ist eine führende unabhängige Bewertungsplattform für die Offenlegung von ESG-Aspekten in der Bergbauindustrie. Basierend auf den ESG-Leistungen in den ersten sechs Monaten der Geschäftstätigkeit des Unternehmens seit der Notierung an der Londoner Börse im April 2022 erhielt First Tin ein Gesamtrating von BB.
Highlights des vergangenen Quartals
Im August dieses Jahres hat First Tin den Beginn der definitiven Machbarkeitsstudie ("DFS") für die Zinnlagerstätte Taronga in Australien gemeldet. Die DFS wird von einem Konsortium australischer Unternehmen unter der Leitung von Mincore Pty Ltd durchgeführt, und es wird erwartet, dass die Studie bis Mitte/Ende 2023 abgeschlossen sein wird. Im September haben die Bohrungen beim Taronga Tin Projekt in Australien begonnen, um die Ressourcenaussagen bei diesem Projekt zu verbessern.
First Tin hat auch mit der definitiven Machbarkeitsstudie (DFS") für seine Zinnlagerstätte Tellerhäuser in Sachsen, Deutschland, begonnen. Das renommierte deutsche Beratungsunternehmen DMT GmbH & Co. KG ("DMT") wurde mit der Durchführung der DFS bei Tellerhäuser beauftragt. Die Studie wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 abgeschlossen sein.
First Tin hat sich im vergangenen Quartal auch personell verstärkt. Das Unternehmen gab die Ernennung von Nicholas Mather zum Non-Executive Director bekannt. Herr Mather verfügt über 40 Jahre Erfahrung in allen Aspekten der Exploration, der Gründung von Rohstoffunternehmen sowie über umfangreiche Erfahrungen als Executive und Non-Executive Director in einer Karriere, die ihn in zahlreiche Länder zur Exploration von Edel- und Basismetallen, zur Kapitalbeschaffung und zum Abschluss von Unternehmenstransaktionen zum Nutzen der Aktionäre geführt hat.
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