Derzeit hagelt es geradezu gute Neuigkeiten von der australischen First Graphene (WKN A2ABY7 / ASX FGR) – und zwar alle im Zusammenhang mit der zukünftigen Kommerzialisierung potenzieller Graphenprodukte des Unternehmens!
Brandaktuell gibt First Graphene nun bekannt, dass man sich – als Gründungsmitglied – dem weltweit führenden Graphene Engineering & Innovation Centre (GEIC) der University of Manchester anschließt! Das dürfte ein wichtiger Schritt für das Unternehmen sein, um die Entwicklung der Graphentechnologie und die Markteinführung der First Graphite-Produkte zu beschleunigen.
Denn das GEIC, eine 60 Millionen Pfund teure Einrichtung im Zentrum des Campus für fortgeschrittene Wertstofftechnik, der allgemein als „Heimat des Graphen“ bezeichnet wird, hat speziell zum Ziel, die Kommerzialisierung von Graphen und 2D-Materialien voranzubringen. Es ergänzt damit das National-Graphene-Institute, das ebenfalls Teil der University of Manchester ist.
Und die Ressourcen, über die das GEIC verfügt sind beachtlich. Dazu gehört zum Beispiel eine sich über 8.400 Quadratmeter erstreckende Einrichtung, ausgestattet mit den modernsten Anwendungen und technischen Geräten. Das so First Graphene, wird die Entwicklung von Graphentechnologien in Verbundmaterialien, Batterien, Baumaterialien und Membranen ermöglichen. Dabei setzt das GEIC auf die Entwicklung von Kooperationsvorhaben zwischen Hochschulforschern, Graphenanbietern, Formulierern und Endverbrauchern.
First Graphite jedenfalls erlangt so auf Kooperationsbasis Zugang zu den fortschrittlichsten Geräten, Know-how und Personal. Das dürfte nicht nur die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beschleunigen, sondern es dem Unternehmen auch erlauben, seine F&E-Kosten deutlich zu senken.
Aber First Graphite verspricht sich vom Beitritt zum GEIC nicht nur Unterstützung bei der Entwicklung und Kommerzialisierung branchenführender Produkte, sondern auch die Möglichkeit, Beziehungen zu weiteren Partnern und Kunden aufzubauen.
Unserer Ansicht nach ist die Mitgliedschaft im GEIC für First Graphene ein gewaltiger Schritt nach vorn und bedeutet eine gewichtige Anerkennung der Position des Unternehmens im Graphensektor. First Graphene hat in den vergangenen drei Jahren sehr große Fortschritte bei der Entwicklung und Verfeinerung seines sehr kostengünstigen Graphenproduktionsverfahrens gemacht. Nach Aussage des Unternehmens ist dies sogar die „wirtschaftlichste Graphenproduktionsmethode im kommerziellen Maßstab“, die derzeit existiert!
Und mit dem Schritt nach Manchester wird First Graphene unserer Ansicht nach von einem in Australien ansässigen Graphenanbieter zu einem internationalen Player in der globalen Graphenbranche. Die Bedeutung des heute gemeldeten Schrittes ist als unserer Meinung nach nicht hoch genug einzuschätzen. Denn damit macht First Graphene einen weiteren, großen Sprung in Richtung Kommerzialisierung seiner Produkte – und das ist schließlich einer der entscheidenden Schritte in der Entwicklung jeder Technologiegesellschaft.
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