Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1738 (07.52 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.1722 im asiatischen Geschäft markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 112.07. In der Folge notiert EUR-JPY bei 131.55. EUR-CHF oszilliert bei 1.1612.
Die Bemühungen um eine Jamaika-Koalition sind gescheitert. Das ist auch gut so! Diese Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner für Deutschland in den kommenden vier Jahren, wäre hinsichtlich der erforderlichen Handlungsfähigkeit der deutschen Bundesregierung bei elementaren Fragen, beispielsweise der Neuausrichtung der EU und der zukünftigen Gestaltung der Eurozone, der Emanzipation gegenüber den USA, der Öffnung (das Verständnis für das größten Projekt in der Menschheitsgeschichte voraussetzend ...) gegenüber den Projekten im Rahmen von „One Belt – One Road“ und notwendiger Neuausrichtungen innerhalb Deutschlands (vor allen Dingen Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung) wenig Ziel führend.
Faule Kompromisse auf der politischen Bühne, um politische Macht zu erfahren und genießen, sind kein Boden, auf dem Ziel gerichtete Politik generiert werden kann.
Gleichwohl macht das die Situation nicht einfacher. Die Möglichkeiten aus dem aktuellen Wahrergebnis sind begrenzt. Die SPD will sich aus guten Gründen erneuern. Die FDP ist offensichtlich durch Machtteilhabe nicht verführbar und hält an Linien fest. Die CSU hat in einigen Feldern klare Positionen bezogen, ein Landtagsbezug mag erkennbar sein. Lesen Sie an dieser Stelle zwischen den Zeilen, was fehlt?
Was steht auf der Agenda?
Zunächst dominiert politische Unsicherheit. Wir beruhigen gerne an dieser Stelle. Geschäftsführende Regierungen halten an dem aktuellen Status Quo fest. Ergo gibt es auf kurze Sicht Planungssicherheit. Faule Kompromisse stellten das Primärrisiko für Deutschland und die EU dar.
Was sind die Zukunftsoptionen:
| 1. | Ein neuer Anlauf auf „Jamaika“: | Realisierungschance 10% |
| 2. | Ein neuer Anlauf auf die „Große Koalition“: | Realisierungschance 15% |
| 3. | Neuwahlen: | Realisierungschance 35% |
| 4. | Minderheitsregierung CDU/CSU/FDP: |
Realisierungschance 40% |
Nach diesem Scheitern der Jamaika-Koalition geht das Leben weiter. Unternehmen werden weiter Aufträge erhalten. Die Konjunktur läuft weiter. Der Fachkräftemangel ist in Deutschland weiter virulent. Meine Frau Conny wird heute die deutsche Wirtschaft durch konsumtive Ausgaben unterstützen. Danuta, die meine Mutter pflegt, wird sie dabei unterstützen. Heute Abend geht die Sonne unter und morgen geht die Sonne wieder auf. Ich bin mir ganz sicher!
Man kann in den gescheiterten Verhandlungen sehr wohl eine Chance erkennen, eine Chance für klare Linien. Die Fernreise nach Jamaika ist gescheitert – auf zu neuen Ufern!
Die Daten, die uns aus den USA erreichten, waren positiv! Neubaubeginne reagierten sportlich auf die maßgeblich wetterbedingten Rückgänge der beiden Vormonate. Per Oktober kam es in der auf das Jahr hochgerechneten Fassung zu einem Anstieg von 1.135 auf 1,290 Millionen Objekte.
Auch bei den Baugenehmigungen ergab sich eine deutlich positive Tendenz, die fraglos mit dem Wiederaufbau in den betroffenen Regionen korreliert ist. Hier kam es zu einer Zunahme von 1,225 auf 1,297 Millionen Genehmigungen.

Aktuell ergibt sich ein Szenario, das eine positive Haltung bezüglich der Bewertung des Euros favorisiert. Erst ein Unterschreiten der Unterstützungszone bei 1.1540 - 60 negiert den positiven Bias des Euros.
Viel Erfolg!
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